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Vom Parken, Gebühren und dem Tourismus

Kompromisse werden unser Weg sein müssen. Das habe ich von Anfang an gesagt. Nun haben wir den ersten Fall, an dem man dies konkret besprechen kann. Es geht um die Bewirtschaftung der beiden Parkplätze am AFZ und an der Talstation der Drahtseilbahn. Hier werde ich immer wieder gefragt, wie ich zu der Gebührenfreiheit stehe. Nun – um keine falsche Interpretation zuzulassen – muss ich klar erklären, dass auch ich kein Freund von Parkgebühren bin. Doch wenn man über Tourismus, die Belebung der Altstadt und die kommunale Kassenlage nachdenkt, stellt sich die Frage anders. Also: Eingebettet in ein Gesamtkonzept für die Entwicklung des sanften Tourismus in unserer Stadt muss man über die Erhebung von Gebühren nachdenken. Dies hat verschiedene Gründe, die ich hier versuchen will zusammen zu fassen. Sehen Sie es mir nach, dass eine solche Darstellung hier ein wenig plakativ und verkürzt sein muss. Aber die Basisgedanken und Positionen finden Sie hier. Ich sage dies nur, weil es sonst heißt, dass ich mir dies alles so einfach vorstelle. Glauben Sie mir, das tue ich nicht. Dennoch glaube ich an eine Zukunft, die wir selber bestimmen können. Wenn wir es wollen und auch damit anfangen. Zum Kurzkonzept:

1. Wenn man wie ich eine Schließung der zweiten Schloßzufahrt fordert, was die einzige Möglichkeit wäre, wieder die notwendige Besucherfrequenz in die Stadt zu bringen, um deren Wiederbelebung mit ortsnaher Versorgung, Gastronomie und Dienstleistungen (auch für unsere Bürger) zu ermöglichen, muss man auch sehen, wie man dies dem Schloß schmackhaft macht. Denn: Das Schloß steht einem Überdenken der Zufahrt positiv gegenüber, verweist aber auf die wegfallenden Parkgebühren auf den eigenen Stellflächen, die die Folge der Neuregelung wären. Und auch das Schloß muss wirtschaften. Nun habe ich gelernt, dass man immer nicht nur die eigenen, sondern auch die Probleme seines Partners sehen muss. Stadt und Schloß müssen künftig eine partnerschaftliche Einheit bilden. Ergo werden wir diesen Schritt nur erreichen, wenn wir dem Schloß eine Kompensation oder Teilkompensation dieser Einnahmeausfälle anbieten können. Um dies zu können, sollten wir über die Bewirtschaftung der Parkplätze nachdenken, die dies ermöglichen würde, ohne die Kassenlage der Kommune zusätzlich zu belasten.

2. Werden wir dann alle Touristen (Pkw und Busse)  zentral großteils zu den beiden benannten Parkflächen leiten und dort auch Gebühren erheben. Dies ist für den Großteil der Besucher, der heute die Burg direkt ansteuert, keine Neuheit. Denn dort werden die Stellflächen ebenfalls mit Gebühren belegt.  Diese gezielte Kanalisation der Ströme ist im übrigen nicht nur für die Innenstadt, sondern auch für die Drahtseilbahn interessant, denn die Besucher werden gezielt dorthin geleitet. Von dort aus können wir unsere Gäste entweder per Touristenbahn oder eben per Drahtseilbahn in den Ort bzw. zur Burg oder zu anderen Sehenswürdigkeiten bringen.

3. Sind hiervon auch Rosts Wiesen betroffen. Hier müssen wir sehen, dass durch die Eigentumsverhältnisse der Parkflächen eine berechtigter Anspruch auf Mitbestimmung besteht. Hier sehe ich durchaus auch die Möglichkeit, einen Teil der Stellflächen für die Besucher des AFZ weiterhin kostenfrei zur Verfügung zu stellen, denn ein Teil der Fläche gehört dem AFZ ohnehin.  Dies rechtfertigt eine sinnvolle Kompromisslösung, die es im Detail zu gestalten gilt. Das muss im gemeinsamen Diskurs erfolgen.

4. Spreche ich von moderaten Parkgebühren. Wir wollen Touristen ja nicht verschrecken oder vertreiben. Die Tatsache, dass ein Parkplatz überhaupt Geld kostet, sollte eigentlich niemanden überraschen, ist dies doch überall bereits geregelt. Und wenn wir uns eine Stadt ansehen, bezahlen wir ebenfalls in der Regel dafür. Und wie bereits erwähnt: Die Touristen, die die Burg direkt ansteuern, bezahlen ebenfalls.

5. Möchte ich unseren Gästen ohnehin künftig eine „Augustusburgkarte“ anbieten, die in ihrem Preis das Parken, die Fahrten mit Drahtseilbahn oder der noch zu schaffenden Touristenbahn für einen Tag und den Eintritt zu den Schloßmuseen beinhaltet. Zudem soll diese Karte unseren Gästen überall nützlich sein und auch bei allen Gewerbetreibenden und Gastronomiebetrieben Vorteile einräumen. Damit kann man erreichen, dass unsere Gäste aktiv darauf hingewiesen werden, was sie alles bei uns erleben können und die dies auch im Paket verstärkter nutzen als bisher. Denn: Wenn man die Karte nutzt, hat man Vorteile! Diese Karte kann man über die Tourismusunternehmen, Busunternehmen und über unsere eigenen Marktteilnehmer (Hotels, Restaurants, Cafés etc.) vertreiben. Zudem gehört nach meiner Auffassung dann auch ein Info-Pavillon auf den Parkplatz, in dem diese  Karte den Ankommenden gemeinsam mit einem kleinen Stadtplan verkauft wird.  Aus den Einnahmen hieraus können dann alle Partner ausbezahlt und die allgemeine Werbung für unsere Stadt finanziert werden. Sicher wird dies nicht zu 100% ausreichen, die künftigen Entwicklungskosten neuer Angebote und des leider derzeit nicht stattfindenden Standortmarketings zu decken. Dennoch bringen sie einen Beitrag und entlasten den Haushalt. Denn Ausgaben für die Entwicklung des Tourismus, für Ansiedlungsförderung etc. werden in den kommenden Jahren unausweichlich sein!

Im bereits lange vorliegenden Marketingkonzept, das von der Tourismusagentur des Landes erarbeitet wurde (die Kosten trug weitgehend das Land), wird ein Etat von 100 TEUR pro Jahr für Werbung und Marketing vorgeschlagen. Davon sind wir weit, weit, weit weg. Und eigentlich ist dieses Geld nicht da. Da wir aber alle von einer solchen Maßnahme partizipieren und diese langfristig die Einnahmesituation der Stadt stärkt (wachsende Zahl der Touristen=Mehrumsatz für lokale Wirtschaft= mehr Gewerbesteuer und Arbeit), müssen wir die Einnahme (oder wenigstens einen Teil davon) erwirtschaften. Mal ganz davon abgesehen, dass die beiden Parkplatzsanierungen viel Geld gekostet haben.

Ich weiß, dass es hier kontrovers zugeht. Im Gegensatz zu anderen positioniere ich mich deshalb klar. Für mich ist nicht „der Weg das Ziel“, wie ich gestern bei der SPD gelesen habe. Ich habe Ideen und stelle diese zur Diskussion. Und wenn jemand eine bessere Idee hat, dann mag diese in der gemeinsamen Diskussion gerne siegen. Für mich ist es nicht nur ein Sieg, wenn mein Wille geschieht. Für mich ist es auch ein Sieg, wenn eine gute Idee noch besser wird, weil man gemeinsam diskutiert. Wenn das Ergebnis der Sache dient. Darauf kommt es am Ende an. Wenn Sie also Ideen zum Thema haben, dann bringen Sie diese ein.

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YES, WIR HÄTTEN GEKONNT…

Eigentlich wollte ich mich nicht zu anderen Bewerbern äußern. Aber der Flyer unserer derzeitigen Amtsinhaberin ist einfach eine Einladung zum Kommentar. Fußwege wollen wir jetzt erneuern. Und die B 180 werden wir… Und dann will ich noch… Und das auch noch…. Und der Haushalt ist ausgeglichen. Aha. Letzteres halte ich für ein Gerücht. Und alles andere darf maximal ein Bewerber formulieren, der noch nicht im Amt war. Denn der darf „wollen“. Eine Amtsinhaberin sollte doch nach sieben Jahren genügend Dinge vollbracht haben, die auf einem Flyer mit den Worten beginnen: „Ich habe erreicht, dass…“ oder? Ich finde es bezeichnend, dass hier nichts verkündet wird, was erfolgreich verlaufen ist. Wie steht es denn um das Stadthaus? Ist es nicht inzwischen dreimal teurer als geplant? Was ist mit den Parkplätzen, die teuer gebaut heute nicht bewirtschaftet werden? Achja: Alles gefördert und deshalb ja nicht so schlimm. Aber Fördermittel fallen auch nicht vom Himmel und ticken auf unserer gemeinsamen Schuldenuhr ebenfalls munter in der dritten Kommastelle. Und was ist mit den großen, strategischen Zielen? Wo ist der Plan für den Tourismus? Wovon wird die Stadt in zehn Jahren leben? Wie halten wir junge Menschen hier? Und warum wollen wir noch immer einen Bürgerbus und haben diesen nicht schon längst? Was geschieht mit dem Leerstand und wie wollen wir unseren alten Leuten in Zukunft eine wohnungsnahe Versorgung bieten? Das wären die Fragen, deren Antwort ich erwartet hätte. Aber ein Fußweg – eigentlich eine Selbstverständlichkeit – ist ja auch schonmal ein Projekt, das die kommenden sieben Jahre ausfüllt. Entschuldigt diesen Zwischenruf, aber ich denke, wir sollten langsam mal Tacheles reden.

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Kandidatur nun bestätigt – Lasst uns loslegen!

Dirk Neubauer, Bürgermeisterkandidat
Dirk Neubauer, Bürgermeisterkandidat

Der Form halber: Seit gestern Abend ist es nun offiziell. Dirk Neubauer wurde vom Wahlausschuss nunmehr für die Wahl am 8.9. auch formell zugelassen. Mein Name wird sich auf Position 4 des Wahlzettels befinden. Danke an diese Stelle an 50 Bürger, die innerhalb von einer Woche für mich unterschrieben haben. Danke für diesen Rückenwind und das Vertrauen. Damit ist nun das Rennen offiziell eröffnet. Wir arbeiten inzwischen mit Hochdruck an allen nötigen Werbematerialien etc. und wir brauchen Hilfe! Es wird sehr wichtig sein, dass die Augustusburger die Möglichkeit haben, mich kennen zu lernen. Da die Freie Presse wahrscheinlich nicht noch einmal ein Wahlforum machen wird und sich eher bedeckt hält, brauchen wir die Öffentlichkeit. Also wäre es doch toll, wenn wir kleine Wahlpartys organisieren, oder?  Also: Die Nachbarschaft zum Grill zusammentrommeln und mich dazu einladen. Ich bringe dann die Würstchen und ein bisschen was für den Kopf mit 😉 Das ist ehrlich gemeint und ich möchte Euch bitten, dies anzukurbeln. Gleiches gilt für den Verein, die Kleingartensparte und, und, und.

Wir müssen jetzt kämpfen, damit wir einen unabhängigen Neuanfang hinbekommen können. Und zwar einen, der nicht geprägt ist von eigenen Interessen. Der nicht geprägt ist von einem „weiter so“ der jetzigen Amtsinhaberin. Der nicht geprägt ist von Unaufrichtigkeit und Zwietracht.  

Wenn wir etwas bewegen wollen, dann kann dies nur mit unabhängigem Sachverstand passieren! Wir brauchen den Wechsel und wir brauchen Offenheit und Transparenz. Und das bezieht sich nicht nur auf die Bürgermeisterin. Das meint auch den Stadtrat, dessen Mehrheit den Großteil aller Entscheidungen mit trifft und der die Verwaltung kontrolliert! Auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu.  Das sollte man bei den Überlegungen, wo man sein Kreuz macht, nicht vergessen.

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Von Leerstand, altengerechtem Wohnen und innovativen Konzepten

Ja, es ist wenig Zeit, u sich in der Stadt bekannt zu machen. Gestern Abend haben wir im Landhaus Puschke diskutiert und es war ein langer und intensiver Abend. Vielen Dank an alle, die ihrer Stadt und mir einen Sommerabend geopfert haben. Danke auch für die vielen Anregungen, die ich gestern Abend für mich mitnehmen konnte. Und danke auch für die Unterstützung, die ich für meine Ideen erfahren habe. Natürlich haben wir viele Baustellen und was ich immer wieder heraushöre ist die Frage, wie wir dies alles schaffen sollen. Wo anfangen? Wie finanzieren? Ja, es ist eine Herausforderung. Und ich kann nur immer wieder sagen, dass wir anfangen müssen. Der erste Schritt ist Veränderung an der Spitze der Verwaltung. Und die zweite Aufgabe ist es, wieder Einigkeit herzustellen und miteinander zu diskutieren.  Etwas, was wir auch gestern Abend einhellig feststellen konnten.

Natürlich sind die großen Ideen, den Tourismus neu zu ordnen, einen professionellen und vor allem gemeinsamen, strategisch klugen Auftritt von Stadt und Schloss zu schaffen, wirklich große Aufgaben. Aber dabei dürfen wir nicht vergessen, die täglichen Belange unserer Bürger verlässlich und sachlich zu regeln. Hier sage ich immer wieder: Wir müssen miteinander reden. Ein Bürgermeister muss in seinen Ortsteilen wirklich erreichbar  und ansprechbar sein und sich wirklich kümmern anstatt jedem zu sagen, was er gerade hören will. Wir brauchen in Zukunft ortsnahe Versorgung. Wo gehen wir einkaufen, wenn wir alt geworden sind? Haben wir einen Arzt hier, der sich dann kümmert? Wie setzen wir altengerechtes Wohnen so um, dass alte Menschen nach Möglichkeit in ihrem angestammten Umfeld bleiben können? Fragen, die bisher nicht beantwortet werden.

Das sind ebenfalls Fragen, denen man sich stellen muss. Und hier muss angepackt werden. Hier brauchen wir mutige Konzepte, die möglicherweise Leerstand in den Orten einbinden. Auch dies haben wir gestern diskutiert. Und ich habe ich eine klare Position: Wenn eine Stadt Geld dafür hat, ein Stadthaus für einen Millionenbetrag umzubauen, ohne am Ende eine sinnvolle und den Kosten angemessene Nutzung dafür aufzeigen zu können, dann muss eine Stadt auch das Geld haben, Leerstand anzukaufen, um diesen einer wirklich sinnvollen Nutzung zuzuführen und zeitgleich einem schleichenden Verfall unserer Immobilienpreise entgegen zu wirken. Wenn man Leerstand ankauft, um ihn dann z.B. gemeinsam mit privaten Unternehmen in quartiernahe und altengerechte Wohnungen umzubauen und schließlich wieder zu veräußern, dann hat man sicher mehr gekonnt, als mit dem vorgenannten Projekt. Wenn man Leerstand ankauft, um dann ein Ansiedlungskonzept für junge Familien umzusetzen, die Arbeiten und Leben miteinander verbinden wollen, dann wäre dies ein wirklicher Beitrag zur Sicherung der Zukunft unserer Stadt. Wenn man Leerstand ankauft, um die Ansiedlung medizinischer Versorgung durch günstige Mieten oder Mietkaufoptionen wieder attraktiv zu machen, dann wäre dies ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Der große Vorteil dabei? Das Geld, das man hier einsetzt, bekommt die Stadt wieder. Bedeutet: Wir helfen nur, einen guten Start hinzubekommen. Danach wird das Ganze wieder veräußert und man beginnt mit dem nächsten Projekt.

Und noch einen zweiten Ansatz kann man im Zusammenhang mit Leerstand verfolgen. Man kann es auch für die bisherigen Eigentümer interessant machen, selbst aktiv zu werden. Nämlich dann, wenn man die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Nehmen wir ein Objekt wie das Lehngericht am Markt in der Altstadt. Wenn wir hier durch die Schließung der Schlossauffahrt und ein vernünftiges  Routing der Touristen wieder Publikum in die Stadt bringen, dann sind die Voraussetzungen da, um einen Investor auch zum investieren zu bewegen, denn dann wird es Interessenten geben, die sich mit ihren Angeboten in einer solchen Immobilie ansiedeln wollen. Dieser Kreislauf ist wichtig und bei uns derzeit eben nicht existent. Daran müssen wir arbeiten.

Und um es noch einmal klar zu sagen: Das Geld, was man hier einsetzt kommt wieder zurück. Jeder Gewerbesteuererlass für Unternehmen, die sich neu ansiedeln oder in das Tourismuskonzept investieren oder einfach nur neue und gute Arbeit schaffen, zahlt sich langfristig doppelt und dreifach aus. Diese Instrumente wurden hier noch nie genutzt und werden es wohl auch nicht, wenn alles so bleibt, wie es ist.

Wenn wir unsere Gemeinde nach vorn bringen wollen wird es Zeit, innovativ nach vorn zu arbeiten, die positiven Kräfte zu bündeln und ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Derzeit werden Projekte umgesetzt, weil sie gefördert werden. Aber ist alles, was gefördert wird automatisch gut? Macht alles Sinn? Wird ein sinnloses Vorhaben besser, weil man 90 Prozent des Geldes von irgendwoher bekommt? Ich sage NEIN. Unsere Schuldenuhr tickt munter weiter. Denn auch die Fördermittel müssen irgendwie finanziert werden. Deshalb brauchen wir hier Vernunft und Augenmaß, denn wir haben Verantwortung für die kommenden Generationen.

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Stadtentwicklung nachgefragt

Wir reden derzeit viel! Miteinander! Das ist gut und ich denke ein wesentlicher Fortschritt. Gestern z.B. hatte ich einige sehr intensive Gespräche vor allem auch um die Frage meiner Forderung, die Schlosszufahrt zu sperren  bzw. deren Nutzung wieder zu reglementieren (beispielsweise auf Behinderte zu beschränken). Und in diesem Zusammenhang fiel auch das Wort des „Schnellschusses“, der eine solche Forderung sein soll. Nun, dem möchte ich widersprechen. Ich habe in den vergangenen Wochen das Gespräch mit Stadtplanern gesucht und – manchmal gibt es Zufälle – sogar einen hier im Café zu Gast gehabt, der damals sich um den Auftrag zur Entwicklung eines Stadtentwicklungskonzeptes bemüht hatte. Alle sind sich einig, dass ohne eine Umlenkung der Besucherströme durch die Stadt selbige keine Chance auf Entwicklung hat. Das war auch der Grund, warum ich mich in meinem Gefühl und meiner Idee bestärkt sah und sehe. Und eigentlich ist dies auch logisch, denn: Wo keine Menschen sind, ist keine Nachfrage nach Dienstleistung und anderen Angeboten. Wo keine Nachfrage, kein Umsatz. Wo kein Umsatz, kein Gewinn. Wo kein Gewinn, keine Gewerbesteuer. Wo keine Gewerbesteuer, kein Geld für Projekte. Und – Wo keine Nachfrage, auch keine Arbeit! Es ist relativ einfach.

Zudem müssen wir uns die Frage stellen, wo sich gerade ältere Menschen unserer Stadt in zehn oder 20 Jahren mit dem Lebensnotwendigen versorgen sollen? Wo sind denn dann die Räume für soziale Gemeinschaft? Wo ist der Platz zum Leben? Wollen wir alle davon abhängig sein, dass uns unsere Kinder einmal die Woche zum Netto fahren (wenn es den dann bei negativer Bevölkerungsentwicklung noch gibt)? Wollen wir alle dann nur noch hier wohnen, statt zu leben? Wo sollen die Anreize für junge Leute herkommen, sich hier anzusiedeln, zu bleiben, Kinder zu bekommen? Wer arbeitet denn hier tatsächlich noch, wenn wir alles über Konzerne in Regale liefern lassen? Diese sogenannten „weichen“ Standortfaktoren sind es, die über wohlfühlen oder wegwollen entscheiden. Das  sind die Fragen der Zukunft, die sich stellen und die es zu lösen gilt.

 

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Faktensuche und erste Gespräche

Gestern hatte ich die Gelegenheit, mir vor Ort ein Bild von dem zu machen, was auf Rosts Wiesen geschaffen wurde und was noch in Planung ist. Da dies eines der Projekte ist, die am meisten und zudem sehr kontrovers diskutiert wurden und werden, habe ich die Einladung gerne angenommen, um mir selbst ein Bild zu machen. Wir haben lange und sehr offen über das Vorhaben und die damit verbundenen Kritiken gesprochen und ich bedanke mich an dieser Stelle dafür, dass sich Herr Schreier die Zeit genommen hat, mir meine Fragen zu beantworten. Ich denke, dass wir an dieser Stelle nach einer Wahl anknüpfen müssen, um in einem ordentlich organisierten und sachlichen Prozess mögliche Lösungen und Kompromisse zu finden. Ich weiß, dass in den vergangenen Jahren Kompromisse eher als Niederlagen denn als Sieg galten. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass gute Kompromisse machbar sind. Wenn sie der gemeinsamen Sache dienen und alle Interessen berücksichtigen. Schwarz oder Weiß kann auf Dauer keine Lösung sein. Vor allem dann nicht, wenn man in einer Stadt viele Interessen miteinander vereinen muss. Ich bin überzeugt davon, dass wir in Augustusburg schaffen können, was anderswo ebenfalls bewältigt wird.

Aus der Draufsicht eines seit sieben Jahren hier lebenden Bürgers, der hinter dem Kandidaten Neubauer steckt, ist es ohnehin die erste Aufgabe, wieder eine neutrale Gesprächsebene herzustellen, auf der sich alle Parteien, Vereine und Bürger wiederfinden. Und das bezieht sich nicht nur auf das Projekt Rosts Wiesen. Generell wird es nötig sein, einen Strich unter vergangene Dispute zu ziehen. Ein solcher Neuanfang ist schwer, denn er verlangt von allen ein großes Maß an Kompromissbereitschaft. Und die Kraft, seinen Gegenüber wieder als das zu sehen, was er ist: In erster Linie ebenfalls ein Bürger der Stadt, der in den allermeisten Fällen ebenfalls als Ziel hat, hier etwas zu bewegen. Will sagen: Wir alle müssen es schaffen, wieder miteinander statt übereinander zu sprechen. Wir müssen Gemeinschaft neu begründen. Warum dies so wichtig ist? Weil wir in den kommenden Jahren riesige Aufgaben zu lösen haben. Dies wird nur funktionieren, wenn wir alle bereit sind, diesen Weg zu gehen.

Ich weiß, dass dies dem einen oder anderen vielleicht ein wenig zu allgemein daher kommt. Lassen Sie sich sagen, dass die Wiederherstellung einer funktionierenden Gesprächsebene die erste und wichtigste Aufgabe ist. Sie ist das Fundament, auf dem wir Zukunft bauen werden. Ohne dieses Fundament bauen wir weiterhin auf Sand.

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Danke für das Vertrauen

Amtlich ist es noch nicht. Dennoch freue ich mich hier mitteilen zu können, dass die 40 Unterschriften für meine Kandidatur geleistet wurden. Dies teilte mir gestern die Stadt mit. Nun werden die Stimmen auf Gültigkeit überprüft und ich hoffe mal, dass es hier keine Überraschungen gibt. Wenn nicht, ist die erste Hürde genommen. Und das erste Mal Gelegenheit, mich bei all denen zu bedanken, die in dieser kurzen Zeit zusammen gekommen sind, um meine Kandidatur zu ermöglichen. Danke an alle, die dafür geworben haben. Danke an alle, die mir diesen ersten Vertrauensbonus gaben. Der erste Schritt ist getan.

Nun geht es an die Planung der weiteren Aufgaben. Zum einen bin ich damit beschäftigt, die vielen Hinweise aus den täglichen Gesprächen auszuwerten und in meine Pläne zu integrieren. Zum anderen habe ich auch erste Gesprächsangebote zu konkreten Projekten und Fragen, die ich sehr gerne wahrnehmen werde. So werde ich in dieser Woche die Gelegenheit haben, mich vor Ort über die Planungen zur zweiten Skipiste zu informieren, was ich auch gerne wahrnehme. Schließlich sollte man detailliert wissen, worum es in der Sache geht.

Außerdem werde ich in dieser Woche nachhaken, was mit der Weiterführung der Gespräche zum Thema gemeinsame Marketingagentur von Schloss und Stadt wird. Zwar habe ich die Vermutung, dass unsere Bürgermeisterin diese Gespräche sicher so nicht weiterführen möchte, dennoch aber werde ich das Thema nicht ruhen lassen, nur weil es jetzt eine Konkurrenzsituation gibt. Ich denke, dies sollte bei Problemlösungen keine Rolle spielen. Ich weiß, dass dies bisher hier meist nicht so gelaufen ist und Befindlichkeiten über alles gingen. Das aber ist meine Sache nicht. Wir werden sehen, ob dies die Gegenseite auch so sieht.

In der kommenden Woche werde ich in Erdmannsdorf zu einer zweiten Informationsveranstaltung einladen. Diese wird im Landhaus Puschke stattfinden. Der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest. Danach folgen dann Kunnersdorf, Hennersdorf und Grünberg. Schließlich habe ich ja in Sachen Vorstellung ein bisschen was aufzuholen.

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Was mich Leute fragen…

Es ist schön, dass derzeit nicht ein Tag vergeht, an dem mich Augustusburger aufsuchen, um mehr über mich und meine Ideen zu erfahren. Da hier immer mal wieder Fragen auftauchen, die vielleicht alle interessieren, möchte ich diese hier ab und an mal veröffentlichen. Könnte ja sein, dass der eine oder andere die gleichen Dinge wissen möchte.  Die am häufigsten gestellte Frage ist die nach der Zukunft meines / unseres Unternehmens für den Fall, dass ich Bürgermeister werden sollte. Hierzu ein klares Wort: Sollte ich mit dieser großen Aufgabe betraut werden, werde ich diese auch mit 100% meiner Kraft erfüllen. Wir sind eine Familienbetrieb und ab Oktober wird (so oder so) meine Lebensgefährtin unsere Rösterei betreiben. Nämlich dann, wenn unser Oscar zur Tagesmutti geht, um dort „seinen Job“ zu machen. Dies war ohnehin geplant und ist deshalb also keine Sonderregelung.

Eine weitere Frage ist die nach der „Verwaltungskompetenz“ meiner Person. Diese ist in der Tat nicht sonderlich ausgeprägt, was ich jedoch für kein Problem halte, denn:  Zum einen gibt es Angebote des Landkreises, die ein Erwerben der wesentlichen Kenntnisse möglich machen. Zum anderen haben wir in der Verwaltung eine Reihe Spezialisten, die in dem jeweiligen Feld ihre Kompetenzen haben. Als Bürgermeister muss man zuhören, führen und natürlich wissen, wovon die Rede ist. Für Letzteres muss also noch einmal die Schulbank her. Für alles andere habe ich genügend praktische Berufserfahrung in der vergangenen 20 Jahren gesammelt. Zu meiner Tätigkeit gehörte in den vergangenen Jahren stets auch die Entwicklung von Businessplänen (vergleichbar zur Haushaltsführung). Ich denke zudem, dass zu einem guten Führungsstil auch gehört, dass sich die Fachbereiche innerhalb ihres Themas auch „frei bewegen“ und Verantwortung übernehmen können. Vertrauen ist wichtig. Sachkenntnis auch. Und: Schließlich wählen wir meines Wissens nach gerade keinen König, der alles alleine entscheiden muss 🙂

Interessant auch die Frage was aus jenen wird, die nicht Bestandteil des Tourismus werden wollen. Nun: Natürlich müssen wir die täglichen Belange unserer Bürger  verlässlich und mit der gleichen Energie regeln, wie wir das große Ziel Tourismus verfolgen werden. Dies ist klar und selbstverständlich. Und ich bin überzeugt, dass auch jeder Bürger der Stadt gerne davon profitieren wird, wenn es uns gelingt,  in unserer Stadt und ihren Teilen neue kulturelle Angebote, Dienstleistungen und Handel wieder zu etablieren. Unsere Stadt lebenswerter zu machen und für alle Bürger gleich welchen Einkommens ein Mehr an Lebensqualität zu erreichen, dies ist ein wichtiges Teilziel. Und was damit langfristig verbunden ist, ist die Schaffung von neuer Arbeit. Denn wenn Investitionsanreize geschaffen werden, wird auch investiert. Und wer investiert, hat Aufträge zu vergeben. Und wer dies im Sinne der lokalen Wertschöpfung tut, wird auch die hiesigen Unternehmen dabei mit einbeziehen.

Last but not least fragt man mich auch, ob ich denn die Kraft haben werde, gegen zu erwartende Widerstände durchsetzungsfähig zu bleiben. Auch hier antworte ich eindeutig mit einem ja. Warum ich mir hier so sicher bin? Zum einen habe ich in den vergangenen Jahren einige schwierige Aufgaben lösen müssen, was zum Job eines Beraters dazu gehört. Zum anderen denke ich, dass wir mit ein paar Grundregeln, nämlich der Einhaltung von Ehrlichkeit, Transparenz und Sachlichkeit in der Debatte eine zukunftsweisende Kultur schaffen können. Ich bin ein großer Fan von Kommunikation und ich denke, dieses wird in Zukunft einer der wichtigen Schlüssel für ein besseres Miteinander sein. Wir müssen mehr miteinander reden, in der Sache diskutieren und Kompromisse finden ohne uns gegenseitig zu verletzen. Das wird nicht einfach. Aber es wird funktionieren.

 

 

 

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Ihr macht mir MUT!

Ich gebe zu, ich war ein wenig aufgeregt. Nicht, weil ich nicht wüsste, vor Menschen zu sprechen. Eher deshalb, weil ich mir nicht sicher war, ob denn tatsächlich jemand kommen würde. Die Sorge war unbegründet, denn offensichtlich gibt es Interesse daran, meine Positionen für unsere Stadt kennen zu lernen. Und nach einem spannenden, dreieinhalbstunden andauernden ersten „Wahlkampfabend“ kann ich sagen, dass ich mich auf weitere Runden sehr, sehr freue. Und noch etwas bewegt mich inzwischen sehr. Nämlich die Frage, warum offensichtlich all die Jahre so viele engagierte Menschen mit Ideen und Tatkraft nicht in die Politik der Stadt wirklich einbezogen wurden. Warum so viele gute Hinweise bisher einfach schlicht ignoriert wurden. Ich kann und will nicht verstehen, was der Grund hierfür sein könnte. Eine Kommune lebt von ihren Bürgern. Von deren Engagement, von deren Ideenreichtum von deren Bereitschaft, sich für die gemeinsame Sache stark zu machen. Wer dies verinnerlicht, der steht dem, was ich alleine in den vergangenen vier Wochen alles erfahren habe, sprachlos gegenüber. Ich für meinen Teil kann sagen: Dies wird sich ändern. Die Aufgaben, die wir hier zu lösen haben, kann ein Bürgermeister, kann eine Verwaltung  allein nicht bewältigen.  Und schon deshalb ist jeder Willkommen, der sich freiwillig für alle engagiert. Wir werden diese Einsatzbereitschaft brauchen. Die Aufgaben sind groß, denn es ist in den vergangenen Jahren viel liegen geblieben. Und viele Probleme sind dadurch nur noch größer geworden.  Leider ist das ein Teil der Bilanz Jugelt, den diese sehr gerne verschweigt.

Ich werde heute den nächsten Vorstellungstermin organisieren. Dieser wird diesmal in Erdmannsdorf stattfinden. Wenn ich soweit bin, werde ich dies öffentlich machen. Vielen Dank! Und bis dahin nicht vergessen: Wir brauchen noch Unterschriften für meine Kandidatur! Bitte gehen Sie ins Rathaus und unterschreiben Sie für mich. Damit wir die Chance haben, wirklich etwas zu ändern.

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Warum ich kandidiere

Liebe Augustusburger, Erdmannsdorfer, Kunnersdorfer, Hennersdorfer  und Grünberger,

2011-01-21 21.33.42-2

seit gestern ist es offiziell: Ich habe mich entschlossen, meine Kandidatur für die anstehende Bürgermeisterwahl im September einzureichen. Diese Entscheidung ist Ergebnis eines langen Denkprozesses und sie zu treffen war nicht einfach. Nun aber bin ich angetreten. Weil ich fest davon überzeugt bin, dass es so wie bisher in unserer Stadt nicht weitergehen kann. Und weil ich glaube, dass die vielen Probleme und Verwerfungen im Miteinander hier am ehesten von einem Außenstehenden angepackt werden können, der lange genug hier lebt, um die Stadt und deren Teile zu kennen. Aber kurz genug, um unabhängig und frei in der Entscheidung zu sein.

Um es gleich zu sagen: Ich bin kein Wutbürger, auch wenn es in den vergangenen Monaten genügend Gründe gegeben hätte, diesen Pfad einzuschlagen. Nein. Als Journalist und Unternehmensberater, aber auch als Gewerbetreibender in unserer Stadt sehe und spüre ich die Folgen der Politik der vergangenen Jahre, die geprägt war von Inkonsequenz, Nichtkommunikation, Ideen- und Konzeptlosigkeit und daraus folgend Stillstand. Und letzteres ist – und dies ist keine Übertreibung – tödlich für eine Kommune, die in schweren Zeiten ihre Zukunft finden muss.

Was fehlt, ist ein klares Ziel und ein Plan, dieses zu erreichen. Und die alles entscheidende Frage ist, was Augustusburg in zehn Jahren sein will. Meine Suche nach einer Antwort blieb bisher erfolglos, denn unsere Spitze der Stadt war nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten. Und hier beginnt das Problem. Wenn der Reiseleiter nicht weiß, wohin die Reise geht, dann will und kann auch keiner mitfahren. Dabei gibt es ein Marketingkonzept, das die Tourismus-Marketing-Gesellschaft des Landes Sachsen (TMGS) für die Stadt erstellt hat und das gleich reihenweise gute Ideen und Ansätze für eine Strategie liefert, die auf dem Tourismus gründet. Umgesetzt wurde davon beinahe nichts. Über die Gründe hierfür kann man nur spekulieren und dies ist meine Sache nicht.

In diesem Blog möchte ich Ihnen meine Positionen und Ideen transportieren und erklären, aber mich auch zur Diskussion stellen. Es sind bisher nur Ansätze und Gedanken. Noch ist es kein fertiges Konzept, denn dieses muss in Zusammenarbeit mit Stadt, Rat, Schloß, Bürgern und Vereinen gemeinsam entstehen. Ich weiß, dass es in unserer Stadt viele engagierte Bürger, Vereine und Gewerbetreibende gibt. Ich denke, die erste Pflicht eines Bürgermeisters wäre es, diese Kräfte zusammenzuführen und unter dem Dach einer gemeinsamen Idee zu bündeln und denen den Rücken zu stärken die bereit sind, Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Dies ist in erster Linie keine Frage des Geldes sondern eher die Frage von Führung und Kommunikation. Erst in zweiter Linie, nämlich dann, wenn man ein Konzept umsetzen möchte, kommen finanzielle Fragen ins Spiel, die es dann zu lösen gilt. Uns allen muss dabei klar sein, dass die Aufgabe Zukunft uns alle betrifft und uns alle fordern wird. Nur ein Miteinander aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft kann schließlich zu einem guten Ende führen. Jeder von uns wird hier gefragt sein und ein jeder von uns wird Positionen überdenken und vielleicht auch aufgeben müssen, um den Weg für eine für alle sinnvolle Entwicklung  unserer Stadt frei zu machen, die wiederum uns allen dient. Ob Gewerbetreibender oder Anwohner. Denn wir alle sitzen im selben Boot. Nur eine lebendige, vielseitige Kommune ist lebenswert. Nur an einem solche Ort möchte man bleiben. Nur an einem solchen Ort möchte man seine Kinder aufwachsen sehen. Nur ein solcher Ort hat wirklich eine Zukunft.

Ich freue mich, an dieser Aufgabe mitwirken zu können und denke, dass es Zeit ist, Weichen neu zu stellen. Bitte unterstützen Sie mich dabei.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Neubauer

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