Lokalpolitik

3.000 rollende Bücher

Seit ein paar Wochen haben wir in Erdmannsdorf die neue Fahrbibliothek zu Gast. Weil die neue Bibo der Arztpraxis weichen musste (was gut und richtig war), hatten wir uns um einen Haltepunkt des neuen Mobils beworben und diesen auch bekommen. Nun haben wir ein paar Testläufe durch und stellen fest, dass zu wenige Besucher dieses Angebot nutzen. Ganze zehn Gäste zählen die Damen im Bus. Da ist noch ein bisschen Luft nach oben. Vor allem für Kinder wäre dies doch eine tolle Gelegenheit, denn es gibt neben Kinderbüchern natürlich auch CD´s oder EBooks auszuleihen. Und für die Eltern reicht das Angebot von Kochbuch bis Krimi. Also kurz und gut: Schaut doch mal vorbei! Und sollte mal etwas fehlen und nicht an Bord sein, dann kann man anrufen und dieses ohne jenes Buch bestellen. Aber schaut selbst…

Infos zur Fahrbibliothek Mittelsachsen, die bei uns manchmal noch ein bisschen einsam ist…

Die Infos zum Fahrplan der rollenden Bibo unseres Landkreises finden ihr unter diesem LINK! https://www.kultur-mittelsachsen.de/tourenplan.html

Lokalpolitik

Sparkasse muss sparen

Eigentlich war es absehbar. Über kurz oder lang musste es so kommen. Niedrig- , ja am Ende Negativzinsen. Keine Möglichkeiten, die Gebühren ins Unendliche zu erhöhen. So musste es so kommen, dass die Sparkasse Mittelsachsen eine der beiden Filialen in unserer Stadt schließen muss. Ab Januar wird es in Erdmannsdorf keine Sparkasse mehr geben. Die gute Nachricht: Wir behalten eine Filiale in Augustusburg und die Kunden bekommen zudem eine Menge zusätzliche Unterstützung, den Verlust auszugleichen. So wird es alle 14 Tage, synchron zum Wochenmarkt, den Besuch des Sparkassenmobils geben und der Telefonsupport wird verstärkt. Und: Sparkasse und Stadt werden im Rahmen der #Digitalschule kostenlose Kurse zum Thema Onlinebanking anbieten. Wann das genau sein wird, darüber werden wir in den kommenden Tagen informieren. Den Rest sehen Sie in dem kleinen Vidcast anbei.

Lokalpolitik

Der Bahnfehler.

Gestern Abend war es. Da wurde ich schwach. Klima. 3 Tonnen Stahl mit nur einem Menschen drin. Nein. das ist nicht zeitgemäß. Außerdem weiß man ja auch nie, was einem so auf der Straße auflauert. Als Hindernis, meine ich. Zudem sollte es ja möglich sein, von Chemnitz mit der Bahn einigermaßen schnell nach Frankfurt/Main zu kommen. Gedacht, gemacht, wie es bei uns Im Gebirge heißt. Und ich könnte mir nun, ein paar Stunden (ver)späte(r)t die Finger abhacken, mit denen ich gestern Abend spontan dem Bahnnetz ein Ticket abtrotzte und damit entschied, dass nun auch für mich die Bahn kommen sollte.

Lokalpolitik

Aus Hetze wird Mord.

Der feige Amoklauf von Halle ist ein furchtbares Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass der zunehmend rüde Ton die politische Landschaft inzwischen soweit verhetzt hat, dass sich nun offenbar Extreme berufen fühlen, die vielen Worte der Wut (endlich) in Taten umzusetzen. Was muss noch passieren nach NSU, Kassel und nun Halle? Wann begreifen wir endlich, dass Hass keine Zukunft macht. Das Wut keine Gesellschaft zusammenführt, sondern diese spaltet? Wir brauchen eine Wertewende. Jetzt! Sonst wird dieses Land am Hass auf alles, was scheinbar anders ist, zerbrechen.

Lokalpolitik

Aktion Wir retten unseren Wald…

Es ist in jedem Fall spannend. Wir wollen 10.000 Eichen pflanzen. Mit Euch gemeinsam. Auf Facebook gab es wieder die üblichen Sinnlosdebatten aber auch wahnsinnigen Zuspruch. Hier die Erklärung, warum wir es wie machen wollen. Alles weitere findet ihr unter dem beigefügten Link unter dem Video. Dort solltet ihr vorher reinschauen…

Das Video zur Aktion. Warum wir das machen und wie es laufen soll.

Meine Hand für unsern Wald.

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Spannende Wochen.

Ja, lange habe ich mich hier nicht zu Wort gemeldet. Die vergangenen Wochen waren, ja Monate waren anstrengend. Waren anders als sonst. Und waren eine Erfahrung. Erst Wahlkampf, dann das Buch und nun die Suche nach dem wie weiter. Dazu natürlich eben die Aufgaben, die ich ja hauptsächlich zu erledigen habe. Auch für mich, der ja gerne irgendwie alles gleichzeitig machen möchte, toll und grenzwertig zugleich. Aber auch besonders. Keinen Tag möchte ich missen.

Lokalpolitik

Kreistag – Warum ich kandidiere.

Sie haben es ja den Plakaten vielleicht schon entnehmen können. Auch ich kandidiere für den Kreistag. Ich habe lange überlegt und am Ende nun doch ja gesagt. Ein wenig gezögert habe ich, weil wir in Augustusburg ja auch schon zu tun haben. genug noch, um die kommenden zehn Jahre durchzustarten. Und das werden wir auch! Dennoch habe ich mich entschieden, auch im Kreis Verantwortung als Kreisrat übernehmen zu wollen. Dies vor allem weil ich glaube, dass unsere Region in diesem recht großen Kreis eine weitere, starke Stimme gebrauchen kann.

Mehr Wertschätzung für Tourismus! Wir merken noch immer sehr oft, dass wir am Rand dieses großen Kreises mit unseren Interessen noch selten Gehör finden. Vor allem deshalb, weil gerade unsere touristische Orientierung der Stadt in einem ansonsten nicht mit diesem Schwerpunkt operierenden Landkreis oft noch alleine stehen. Dabei ist der Tourismus für viele Städte und Gemeinden bei uns ein wirklicher Zukunftsmarkt. Auch und vor allem, weil wir hier noch wirklich Luft nach oben haben. Dies sollte in Zukunft ein größeres Gewicht bekommen. Beim Bau von Wander- und Radwegen. Aber auch bei den Förderungen touristische Destinationen.

Ein weitere Punkt wird ebenfalls niemanden verwundern. Als Kämpfer für die Digitalisierung und den Breitbandausbau kann ich mit dem, was der Kreis bisher geleistet hat, nicht zufrieden sein. Wir müssen uns der digitalen Evolution stellen. Das ist eine große Aufgabe. Hier müssen wir in Zukunft deutlich mehr tun. Denn die Schaffung der Infrastruktur dafür ist eine der größten Chancen für die Entwicklung des ländlichen Raumes seit der Elektrizität, der Dampfmaschine und der Eisenbahn zusammen. Dies gilt nicht nur für die Entwicklung von zukunftsfähigen Standorten für die Wirtschaft und damit auch mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Dies gilt vor allem auch für die Zugänglichkeit von Dienstleistungen des Kreises für seine Bürger. Gerade in einem so großen Flächenkreis müssen wir intensiv daran arbeiten, mehr Dienstleistungen digital zur Verfügung zu stellen. Das ist eine große und wichtige Aufgabe. Es sollte künftig niemand mehr für einen Antrag einen halben Tag im Auto sitzen, wenn dies nich unbedingt nötig ist!

Auto ist ein schönes Stichwort: Denn eigentlich brauchen wir einen deutlich besseren ÖPNV, um unsere Orte attraktiv zu halten. Wenn man so will, brauchen wir eine „kleine Verkehrswende“, also die Kombination aus verschiedenen Angeboten wie Bus, Bahn und Car bzw. Bike-Sharing! Es muss wieder möglich sein, sich im Kreis zu vernünftigen Konditionen und in einem lebensnahe Takt bewegen zu können. Und das auch, wenn die Schule Ferien hat. Denn das Leben der Bürger macht dann keine Pause! Es geht auch dann weiter. Nur eben oftmals ohne Bus. Das kann und darf künftig nicht sein.

Was die Politik selbst betrifft, so möchte ich mich für mehr direkte Bürgerbeteiligung und eine höhere Transparenz der Arbeit einsetzen. Es ist noch immer schwierig, sich direkt als Bürger einzubringen oder auch genau zu wissen, was, wann, warum beschlossen oder nicht beschlossen wird. Hier kann ebenfalls das Netz helfen und mehr Offenheit und Information schaffen. Dass dies geht, haben wir hier bei uns ja bereits praktiziert. Ebenso die Bürgerbeteiligung, die per Netz mehr als einfach ist. Ich möchte, dass ein Teil des Kreishaushaltes, der zu wesentlichen Teilen aus den Budgets der Kommunen finanziert wird, den Bürgern für eigene Ideen und Projekte zur Verfügung gestellt wird. Ich möchte, dass Bürger, die sich einbringen wollen, auch die Möglichkeiten dafür bekommen. Unkompliziert und schnell. Wir müssen die Bürger besser beteiligen und ihnen wieder mehr Vertrauen in die eigene Tat zurückgeben. Das schafft mehr Identität, als alle von Werbeagenturen erdachten Versuche, einem Großkreis eine einheitliche Identität zu erfinden.

Lassen Sie uns einen Kreis der Regionen schaffen. Der vielen Regionen, die eigene Ideen, eigene Geschichten und eigene Vorstellungen haben. Und lassen Sie den Kreis das sein, was dies braucht. Einen Motor, der dies ermöglicht. Ich bitte Sie daher um Ihre Stimme. Lassen Sie uns an diesen Zielen gemeinsam arbeiten.

Lokalpolitik

Bürgerumfrage 2018: Wir sind auf Kurs ;)

Liebe Augustusburger. Danke, dass die Bürgerumfrage 2018 (derzeit läuft sie sogar noch) von Euch gut angenommen wurde. Es ist wichtig für mich, dieses Feedback zu haben. Und genau deshalb frage ich danach. Nicht – wie ein Kommentator behauptete – um mal wieder im Rampenlicht zu stehen. Nein. Ich frage Euch, weil ich überprüfen will, ob wir das richtige tun, was Euch beschäftigt und wie ihr die Dinge seht. Denn es ist Eure Stadt. Und ich habe nur die Ehre, dieser vorzustehen. So ist es. Und nicht anders. Ja, es ist schön, wenn wir für gute Arbeit wahrgenommen werden, Preise gewinnen oder wenn über und berichtet wird. Aber das ist auch meine Aufgabe. Nämlich dafür zu sorgen, dass Augustusburg von außen als guter und moderner Ort wahrgenommen wird. Ein Ort, der Zukunft macht und bietet. Wenn das der eine oder andere als Egotrip sieht, dann bitte. Ich mache dies vor allem, um unsere Pläne wahr werden zum lassen. Und es sind unsere Pläne, denn sie werden von den Ortschafts- und Stadträten mitgetragen und unterstützt, die wiederum von Euch gewählt sind. Denkt, was ihr wollt. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahfren geschafft haben. Wie ihr die Sache seht, könnt ihr ja noch abstimmen. Hier im Blog ist die Umfrage ja noch online. Einen Zwischenstand findet ihr hier unter diesem Link.

Und gerne diskutiere ich mit Euch auf allen Kanälen. So, wie immer 😉

Breitband · Lokalpolitik

#diStadt will was wissen…

Hallo ihr da draussen. Wir wollen in diesem Jahr nun beginnen, die Stadt digitaler zu machen. Der Netzausbau geht in die Ausschreibung. Und weil es ein wenig dauert, 5,6 Millionen Euro an den Mann zu bringen, wollen wir in der Zwischenzeit einen COWORKINGSPACE bauen, der zwischenzeitlich auch schonmal schnelles Netz bekommt. Jetzt würden wir gerne wissen, wieviele von Euch schon im Homeoffice arbeiten. Ob ein CoSpace was für Euch wäre und wie der denn sein müsste, damit ihr ihn gut findet. Außerdem wollen wir wissen, wie Ihr so zur Digitalarbeit steht und was Euch dazu bewegt. Die Umfrage anbei zielt darauf ab. Keine Angst. Die Daten wandern nicht herum. Wir wollen nur mit Euch ins Gespräch kommen und eine Werbespam oder ähnliches findet nicht statt. Versprochen!

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Die Hintergründe zur Absage des Wintertreffens 2019

Ja, es war ärgerlich, dass wir so entscheiden mussten. Aber was ich jetzt teilweise in der Freien Presse dazu lesen darf, ist wirklich übel. Vorab gesagt: Es ist mir bewusst, dass diese Entscheidung keinen Beifall findet. Aber wer heute behauptet, wir hätten es uns leicht gemacht und den Weg des geringsten Widerstandes gewählt, der sollte mal die Fakten zur Kenntnis nehmen.