Verkehrsüberwachung liefert erste Daten

Es gab diesbezüglich auf Facebook ja bereits eine kleine Debatte, die streckenweise zeigte, was der eine oder andere von Regeln hält. Ich denke, dies kommentiert sich selbst. Nach der ersten Woche Verkehrsüberwachung haben wir die ersten Daten und sind uns bereits jetzt sehr sicher, dass es eine gute Entscheidung war, dieses Gerät anzuschaffen.

17.000 Fahrzeuge rollten in dieser Woche an der Talstation der Drahtseilbahn bergan. Ein Großteil davon zweifelsfrei im „grünen Bereich“. Allerdings riskieren selbst an dieser kurvigen Stelle einige ihr und das Leben anderer. Wer es schafft, nach der Brückendurchfahrt bis zur Fußgängerquerung auf 65 km/h zu beschleunigen, der sollte lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

Seit gestern ist die Anlage nun rund 100 Meter bergan gezogen. Warum? Weil wir dort eine Reihe von Grundstücksausfahrten haben, deren Benutzung teils sehr gefährlich ist, wenn sich der Rest der Welt nicht an die maximalen 50 km/h hält. Ergo versuchen wir nun, dort durch den Einsatz des Gerätes ein wenig Klarheit zu bekommen. Und nebenbei auch einzuwirken, denn: Tatsächlich sorgen die lachenden oder weinenden Gesichter für eine Geschwindigkeitsverringerung. Bei 60% der Fahrzeuge tritt messbar eine Reduzierung der Geschwindigkeit ein. Das ermittelt das Gerät selbst.

Pünktlich zum Schulanfang wird das Gerät dann in das Umfeld der Grundschule wechseln. Auf diese Art und Weise bekommen wir über unsere Straßen mehr Klarheit über Fahrzeugbewegungen, Verkehrsspitzen, Durchschnitts- udn Spitzengeschwindigkeiten und einiges mehr und können besser planen, wie wir Verkehrsströme künftig besser steuern müssen. Auch für die Notwendigkeiten von Beschilderungen und anderen Maßnahmen werden hier die Grundlagen ermittelt.

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