KLEINSTADTMENSCHEN – Das Projekt hat begonnen

Geschichte steht geschrieben. In Urkunden, Kirchenbüchern. Archive sind voll von Daten und Geschenissen, dies verlässlich überliefert sind. Was aber ist mit den Geschichten, die die Menschen einer Stadt zu erzählen haben? Diese gehen meiste verloren, wenn ein Mensch nicht mehr ist. Wir in Augustusburg wollen diese Geschichten ebenfalls für die Nachwelt erhalten. Mit dem Projekt KLEINSTADTMENSCHEN, das die Stadt gemeinsam mit dem Kulturförderverein durchführt, wollen wir diese Geschichten einsammeln, mit Kamera und Ton festhalten und diese dann wieder erlebbar machen. Über eine APP, mit der man dann quasi an Orten und in Gebäuden herausfinden kann, ob es hier jemanden gibt, der eine Geschichte zu erzählen hat. Aus fernen oder nahen Zeiten. Aus dem Herzen heraus oder messerscharf erinnert. Unser Gäste können dann hinter Fassaden blicken, in ferne Zeiten reisen. Eine Attraktion, die unsere spannende Stadt noch ein bisschen interessanter machen soll. Wie es geht und was wir machen wollen, lest ihr unter www.kleinstadtmenschen.de. Schaut rein und meldet Euch an.

145 Jahre Feuerwehr – 145 Jahre Partnerschaft

Gestern hat unsere Wehr gefeiert. 145 Jahre Geschichte im Zeichen des Helfens. 145 Gründe, stolz zu sein. In einer kleinen Feierstunden vor dem Tag der offenen Tür, der wohl einer des bestbesuchtesten seiner Art war, gab es natürlich neben einer intensiven Rückschau auf diese lange, ehrenvolle Geschichte auch ein paar Dankesworte von mir. Diese hier nun anbei zum nachlesen. Denn diese wurden auch im Namen aller Bürger der Stadt und des Stadtrates und auch natürlich im eigenen Namen gesprochen. Als Bürgermeister und eben auch „oberster Feuerwehrmann“ per Gesetz. Ich bin sehr dankbar für die Arbeit unserer Wehr und ich wünsche mir neben der Fortsetzung des guten Miteinanders vor allem, dass stets alle Kameraden vollzählig und unverletzt nachhause zurückkehren.

Hier die kurze Ansprache:

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Jahnkampfbahn geht in die zweite Runde 

Eigentlich wollte ich ja vorschlagen, der Jahnkampfbahn das Wort „Kampf“ zu entziehen, damit es nicht so martialisch klingt. Nun lassen wir das mal so, denn wir werden um das Projekt ein wenig kämpfen müssen. In der ersten Förderantragsrunde sind wir nicht zum Zuge gekommen. Wo Geld hart umkämpft ist (und das ist es in der Sportförderung), gibt es Rankings. Bei diesem hat es nicht für uns gereicht. Doch das ist kein Beinbruch, denn wir gehen direkt in die zweite Runde. Mit einem überarbeiteten Antrag und einer ganzen Reihe an Unterstützern. Bundes- und Landtagsabgeordnete haben wir mit eingebunden und auch der Kreissportbund ist nun mit von der Partie. Mit einem gesplitteten Ansatz versuchen wir zudem, den geplanten Baustart dennoch zu halten. So haben wir nun einen Teil der Anlage in einem anderen Förderprogramm beantragt. Auch, um eventuell einen höheren Fördersatz zu bekommen. Und um es klar zu sagen: Ja, das ist ein Rückschlag. Nein, es ist keinesfalls das Ende des Projektes. Im Gegenteil. 

Was tun wir derzeit. Zum einen haben wir noch einmal einen erklärenden Text zum Antrag erarbeitet, der die Logik der Sache noch einmal erklärt. Darüber hinaus haben wir noch einmal aufgearbeitet, wie wir mit Folgekosten und einem Gesamtkonzept SPORT der Stadt umgehen wollen und wie sich die Finanzierung des gesamten Projektes darstellt. Denn diese haben wir ja in einem bestätigten Doppelhaushalt verankert und mit 1,3 Millionen Euro Eigenmitteln  dargestellt. Natürlich überarbeiten wir derzeit noch einmal die vorliegende Planung. Nein, wir specken die Anlage im Kern nicht ab. Wir versuchen derzeit gerade für das Funktionsgebäude durch eine Variantenplanung eine kostengünstigere Variante darzustellen. Hier sehen wir noch Potenzial, ohne Qualitätsverluste einen erheblichen Teil der Kosten zu senken. Dies im übrigen erfolgte auf Hinweis des Kreissportbundes, der einiges an Erfahrungen im Bau solcher Anlagen hat. Der findet Ansatz, Idee und Anlage sehr gut meint aberauch, dass es vielleicht mit weniger Kosten gehen kann.  Auch wird es hier eine weitere Beteiligungsrunde aller Vereine und Nutzer der künftigen Anlage geben. Warum tun wir das? Weil eine sichere Finanzierung  wahrscheinlich dadurch erreicht wird, dass wir auf der einen Seite versuchen, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Zum anderen auch, darauf schließlich eine Förderung zu bekommen. Auch das ist in der Phase eines insgesamt derzeit auf 2 Millionen Euro geschätzten Projektes weder überraschend und schon gar nicht falsch. Wir wissen alle, wohin Projekte führen, die nicht überdacht, quergedacht und stetig überprüft werden. Ich denke, dass bei solchen Summen und dem Umstand, dass es sich um öffentliches Geld handelt auch nicht unbedingt schädlich ist. 

Eine erste Runde mit Experten haben wir gestern durchgeführt um Ansätze zu finden, die eine Überplanung sinnvoll gestalten können. Denn zunächst brauchen wir Ideen, wie wir ohne Einschränkung der Funktion dennoch einfacher bauen können. Das macht in sofern auch Sinn, stecken doch viele Investitionen beispielsweise in der Befriedung eines eher schwierigen Baugrundes. Hier ist die Frage, ob man in verschiedenen Varianten an dieser Stelle nicht auch Aufwand einsparen kann. Beispielsweise durch eine Terrassierung des Geländes in die verschiedenen Funktionsbereiche an Stelle einer flächendeckenden Planierung des Ganzen. Um nur ein Beispiel zu denken, in welche Richtung das geht. Liegen hier Ideen vor, werden wir diese mit allen Vereinen und Nutzern diskutieren. So, wie wir dies am Anfang des Projektes bereits getan haben.

Und noch etwas ist klar: Bevor wir keine neue Anlage haben, werden wir auch keine Anlage stilllegen. Das bedeutet, dass wir auch im Notfall über 2018 hinaus den Auensportplatz betreiben können. Nicht unendlich, aber wir haben noch einen Spielraum bekommen, um unsere Ziele durchzusetzen. Dies wurde uns inzwischen auch vom Innenministerium bestätigt. 

Sperrung Plauer Straße wegen Kanalarbeiten

Ich weiß, solche Arbeiten stören immer. Dennoch aber müssen Sie getan werden. So wird die angekündigte Vollsperrung der Plauer Straße in Erdmannsdorf wahrscheinlich ab Ende dieser, Anfang kommender Woche vollzogen werden müssen. Der ZWA baut dort einen neuen Schmutzwasserkanal. Da die Schachtarbeiten sehr tief ausfallen, kommen wir an einer Vollsperrung nicht vorbei. Bis zu 6 Meter tief wird hier geschachtet werden, so dass eine Befahrbarkeit nicht gegeben ist. Gemeinsam mit dem ZWA werden wir alles daran setzen, die Sperrung so kurz wie möglich ausfallen zu lassen. Dennoch ist absehbar, dass bis Ende Juni gesperrt sein wird. Die Umleitung erfolgt von Flöha aus über Augustusburg. Wir haben verlangt, dass dort eine Ausschilderung erfolgen soll die darauf verweist, dass die Zufahrt zum Freibad von dieser Seite aus frei ist. Von Erdmannsdorfer Seite aus ist das Bad über die von uns erst vor kurzem reparierte „nasse Henne“ zu Fuß und mit dem Fahrrad weiterhin gut erreichbar. Für alle, die es nicht wissen: Die „nasse Henne“ ist am Ende der Uferstraße über eine kleine Fußgängerbrücke über den Mühlgraben erreichbar und führt leicht unterhalb der B180 verkehrsfrei direkt zum Parkplatz des Freibades. Auch dies werden wir entsprechend ausschildern. Wenn alles planmäßig läuft, wird die Baumaßnahme knapp vor dem geplanten Bau der S236 (Chemnitzer Straße) abgeschlossen sein. Dann erfolgt die nächste Vollsperrung in Richtung Chemnitz. Ja, beide Maßnahmen bringen Nachteile mit sich. Aber: Ich bin froh, dass beide Bauprojekte erfolgen, denn diese sind notwendig und bringen uns nach vorn. Zur S236 werden wir noch einen Informationsveranstaltung durchführen, sobald wir alle Informationen dazu vorliegen haben.

Familien aufgepasst: Neues Baugebiet nun in Planung

Es ist eine der Aufgaben, die ich mir auf die Agenda geschrieben habe. Wie schaffen wir Raum, um jungen Familien in unserem Ort eine Zukunft zu geben. Nun haben wir mit der Vergabe des Planungsauftrages für das neue Wohnbaugebiet in der Erdmannsdorfer Schenkenstraße das Ganze angeschoben. Und – auch in der Grünberger alten Schule wird es in diesem Jahr noch losgehen. Hier entstehen unter anderem vier Familienwohnungen neu. Damit haben wir ab Ende kommenden Jahres 10 Baugrundstücke und vier familientaugliche Wohnungen im Angebot. Nach den Investitionen in unsere Grundschule und parallel zum Projekt schnelles Internet der nächste konsequente Schritt in Sachen Familienansiedlung. Wenn ihr Interesse an einem der beiden Projekte habt, dann findet ihr am Ende des Artikels ein Anmeldeformular. Tragt Euch ein und wir informieren Euch über den Fortgang des Projektes!

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Internet per Drahtseilbahn – Wie wir das Netz beschleunigen wollen

BreiGlasfasertbanderschließung ist eine komplexe und auch teure Angelegenheit. Wir haben lange nachgedacht, wie wir das Thema am besten angehen und nun einen Weg gefunden, etwas unkonventionell aber doch wirksam und vor allem finanzierbar das erste Teilprojekt anzugehen. Der Plan steht. Der Förderantrag ist gestellt und wenn alles so durch geht, dann geht es in diesem Jahr noch los. Das Ziel: 100 Mbit im ersten Ausbauschritt. Ehrgeizig aber machbar. Und deutlich mehr, als das Förderziel verlangt. Das ist mit 50 Mbit ohnehin hoffnungslos unterdimensioniert. Mit im Boot: Die enviaM, die Antennengemeinschaft Erdmannsdorf und die Drahtseilbahn (Danke an alle fürs Mitziehen).  Ja, Sie haben richtig gelesen. Ohne die alte Dame würde der gesamte Plan nämlich nicht funktionieren. Und er Plan ist eigentlich einfach.

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Spenden des zweiten Benefizkonzertes ausgereicht

250507_1560477277502059_3675826955062596677_nJa, es hat lange gedauert, bis wir endlich die Zeit gefunden haben, das Ergebnis des zweiten Benefizkonzertes meiner Person zu ermitteln. Zu viel kam immer wieder dazwischen und ich muss mich zunächst entschuldigen, dass es eben dann doch lange gedauert hat.  Das Geld war aber in der Zwischenzeit gut beim Kulturförderverein aufgehoben, bei dem ich ich mich herzlich für die gesamte Unterstützung vor, während und nach dem Konzert bedanken möchte. Ohne Euch wäre es mal wieder nicht gegangen. Und: Ein Dankeschön auch an Rosts Wiesen, die die Kosten für die Bühne übernommen und gespendet haben. So haben wir die gleichen Kosten gehabt wie beim Konzert in der Kirche. Ein großes Danke auch dafür!

Leider konnten wir an die ganz große Zahl des ersten Konzertes nicht anknüpfen, da auch weniger Zuschauer gekommen waren. Dennoch denke ich, kam doch der eine oder andere Euro zusammen, der sinnvollen Einsatz finden wird. Eingespielt haben wir

Für das Umbauprojekt Jahnkampfbahn     943,71 EUR

für das Hilfsprojekt in Nepal       719,34 EUR

und für das Krankenhausprojekt von Open Hearts in Kenia     926,39 EUR

Das Geld wurde vom Kulturförderverein überwiesen. Danke an dieser Stelle an Gottfried Jubelt, der die Verwaltung der Kasse übernommen hatte. Ich danke allen, die gekommen sind, gespendet haben und genossen haben. Es ist gut, dass so etwas funktioniert.