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Von eBikes, dem Bärengartenweg und einer Menge Baustellen

Es ist ein bisschen hektisch. Noch in dieser Woche wollen wir gern mit der Vermietung der eBikes beginnen. Tausend Sachen sind zu tun. Software muss eingerichtet werden. Fahrradständer fehlen noch und auch die Werbung muss zuende gebracht werden. Die Ausschreibung für die Außenflächen am Stadthaus hat einen Sieger und mit dem Bärengartenweg soll der erste Wanderweg nun ein Facelift erhalten. Und: Auch der Relaunch der Website der Stadt ist konzeptionell fertig und soll bis zum Herbst umgesetzt sein. Alles, damit wir in der kommenden Saison einen wirklichen Schritt weiter kommen. Langeweile kommt gerade nicht auf. Aber so langsam kommen wir auch in die Umsetzung mit Vielem, was lange, teilweise zulange schon liegt.

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Warum der Schrägaufzug gar nicht so schräg sondern eher wichtig ist

Leider muss ich meine Zeit auch damit verbringen, die öffentliche Berichterstattung zu kommentieren. Wie Sie der Freien Presse entnommen haben, ist auch ein weiteres, nennen wir es mal Endlosprojekt, wiederentdeckt worden. Wie Sie hier lesen durften, habe ich mich dazu öffentlich nicht geäußert, denn derzeit gibt es eigentlich noch nichts zu sagen und das ist einfach begründet. Momentan diskutieren wir noch andere Vorhaben und dieses ist einfach noch nicht auf der Tagesordnung. Schließlich kann man nur eines nach dem anderen erledigen. So ist das auch bei uns. Da nun aber das Thema gesetzt wurde, möchte ich an dieser Stelle den Fakten und nicht dem Hörensagen einen Weg bereiten.

Wie stellt sich also die derzeitige Projektsituation dar?

Tourismus

Vom Radeln, Wandern und von eBikes – Eine Region macht es gemeinsam!

Ich habe es versprochen, also muss ich es auch halten. Hier nun ein neuer Blog, der nur für mich steht und keine Vermengungen mit dem nun wieder laufenden Wahlkampf mit sich bringt. Was gibt es also Neues? Nun, eine ganze Menge. Am Freitag hatte ich die Freude, mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden ein Treffen zum Thema Wander- und Radwege abzuhalten. Die Kollegen aus Zschopau, Leubsdorf, Flöha, Oederan, Eppendorf und deren Vertreter aus Chemnitz, Frankenberg und Niederwiesa waren meiner Einladung auf unser Schloss gefolgt (Großes Danke!), um über dieses wichtige und grundlegende Thema zu sprechen.

Wir alle waren uns schnell einig, dass wir künftig bei Pflege, Ausbau und Vermarktung der Rad- und Wanderwege besser zusammenarbeiten müssen. Schnell war klar, dass wir schnellstens eine gemeinsame Arbeitsgruppe gründen werden, die sich des Themas annimmt. Hier werden zunächst die Zustände der Hauptrouten erfasst um zu sehen, was zu tun ist. Danach werden wir priorisieren, was in welcher Reihenfolge getan werden kann und dann wird es losgehen. Zudem wollen wir neue Wege zusammenstellen und digital erfassen. Künftig soll es dann auf den Webseiten der Gemeinden ein Tool geben, dass diese Wege erlebbar macht. Hier kann man Höhenprofile, Schwierigkeitsgrade und Sehenswürdigkeiten an der Strecke vorab recherchieren.  Zudem wird man die Koordinaten dann für das Navi herunter zu laden. Zudem verfügt dieses Tool über eine App, die alle Funktionen auch mobil nutzbar macht.

Letzter Schritt soll die Schaffung eines eBike-Netzes werden. Hier wollen wir gemeinsam ein Vermietsystem für Fahrräder mit elektrischer Unterstützung anbieten, um Fahrradfahren auch jenen bei uns möglich zu machen, die nicht so ganz gut trainiert sind. Dies soll besonders Familien die Möglichkeit geben, unsere Gegend auch ohne das heilige Blech zu erkunden. Naturnah und mit ein bisschen Bewegung.

Wir alle wissen, dass dies eine wichtige und große Aufgabe ist. Aber wir alle wissen auch, dass wir dies angehen müssen, damit unseren Touristen künftig ein gutes und interessantes Angebot in der Region unterbreiten können. Finanziert werden diese Projekte aus der Kurtaxe und aus der Fremdenverkehrsabgabe. In diesem Jahr haben wir in unserem Haushalt bereits erste Mittel dafür eingestellt und gehen (so es der Stadtrat mit trägt) hier in Vorleistung. Ich finde es schön, dass nunmehr eine ganze Region an einem Strang ziehen wird. Gemeinsam werden wir diese Aufgabe meistern, denn nur gemeinsam macht es Sinn. Weil all diese Wege auch alle Gemarkungen betreffen. Und weil wir alle davon profitieren!