S236 wird saniert – Und auch wir legen los…

Es ging einmal quer durch die Medien: Wo ist unser Steuergeld? Hatten Unbekannte auf die löchrige Fahrbahn der S236 in Richtung Chemnitz gesprüht. Strafanzeigen gegen Unbekannt folgten. Heraus kam nichts. Zumindest nicht in Sachen Täterschaft. In die Sache selbst kam nun – ob durch diese Aktion verursacht oder längst geplant – Bewegung, denn das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat angekündigt, dass ab Ende Mai bis Ende August eine Fahrbahnsanierung durchgeführt wird. Vom Abzweig Euba auf dem Galgenberg bis in die Ortslage Erdmannsdorf hinein wird dann unter Vollsperrung die Straßen neu belegt. Drei Monate also, die wir Umleitungen nutzen müssen. Ein kleines Übel wenn man bedenkt, dass danach wieder ein grundlegendes Stück Vorwärts geschafft ist. Ich freue mich, dass dies umgesetzt wird, denn es macht die Reise zu uns wieder attraktiver!

Auch unsere Bauvorhaben werden bald fortgesetzt. Beim Friedhofsweg warten wir auf den endgültigen Förderbescheid und das entsprechende Wetter. Die Kleinsportanlage braucht nur noch  stabile, zweistellige Temperaturen, um fertig gebaut werden zu können.

Die anderen Projekte sind noch in der Förderschleife und warten – wie wir auch – ungeduldig auf Entscheidung. Parallel dazu arbeiten wir uns gerade durch einen wahren Förderdschungel bezüglich der Förderung des Breitbandausbaus. Schnelles Internet wollen wir alle. Doch die Trauben hängen hoch und wenn man wie ich ein wirklich freies Netz haben möchte, um künftig als Stadt nicht abhängig von diversen Anbietern zu sein, ist leider auch die Leiter dorthin sagen wir mal salopp ein wenig angesägt. Es wird also hier nicht einfach, den richtigen Weg zu finden. Dennoch freue ich mich, dass wir in absehbarer Zeit dank hilfreicher Partner eine Teststellung in der Altstadt haben werden, die aufzeigt, was wir eigentlich wollen. Hier nämlich werden die Lampenköpfe der Straßenlaternen mit intelligentem Licht und mit WLAN-Routern ausgestattet. Zum einen um zu zeigen, was intelligente Lichtsysteme leisten können. Um aufzuzeigen, dass Strom sparen nicht immer etwas mit abschalten zu tun hat und um zu testen, die ein freies WLAN-Netz funktionieren kann. Zu diesem Zweck werden wir insgesamt fünf Lampenköpfe umrüsten, die dann schonmal zeigen können, wo es hingehen soll, während wir die entsprechenden Förderanträge zu Papier bringen. Danke an der Stelle an Leipziger Leuchten und Freifunk, die uns hier kostenfrei unterstützen.

Und noch etwas hat seinen Weg begonnen: Die geplante Erweiterung des Netto-Marktes nimmt Konturen an. Derzeit finden die Abstimmungen mit den Planern, dem Kreis und der Landesdirektion statt. Nun, auch hier gibt es viel zu besprechen. Dennoch denke ich, werden wir einen Weg finden, das Projekt gemeinsam umzusetzen. Wir als Stadt werden jedenfalls alles Erdenkliche tun, den Investor bei seinem Plan zu unterstützen. Last but not least haben wir nun noch eine weitere Aufgabe umzusetzen. Die Bibliotheken werden neu geordnet und generalüberholt. Da wir wegen des Schimmels aus dem alten Kindergarten Augustusburg ausziehen müssen und die neuen Räume im Rathaus noch nicht zur Verfügung stehen, werden wir in Erdmannsdorf beginnen. Auch hier müssen wir allerdings noch warten, bis der dazugehörige Förderantrag entschieden ist. Diese Zeit wollen wir jedoch nicht nutzlos verstreichen lassen und einen Unterstützerkreis für unsere Bibliotheken gründen. Diese wollen wir künftig zu Treffpunkten für Kinder und Familien weiterentwickeln. Dafür brauchen wir Ideen und  Menschen, die hier mittun wollen. Die Idee für diesen Unterstützerkreis wurde an mich herangetragen und ich nehme dies gern auf. Wer also Interesse hat, sich hier einzubringen, der melde sich bitte bei mir. Gern auch per Mail unter buergermeister@augustusburg.de.  Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren März.

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