Die Zahl des gestrigen Tages: 425.000

Ja, gerne bin ich kritisch, wenn aus der so genannten „grossen Politik“ Dinge bis zu uns durchsickern, die oftmals eine gewisse Realitätsallergie mitbringen und die letzte Meile der Politik zum Bürger bei der Umsetzung mindestens in Zweifel stürzt. Wenn es nicht gelegentlich sogar rechtlich eng dabei wird. Heute nun hab ich mal das Gegenteil: Brücken in die Zukunft heißt es und ist eine Art Konjunkturpaket, das – kombiniert aus Bundes- und Landesmitteln – mal eben 800 Mio EUR ins Schaufenster der Förderlandschaft stellt. Nach den vielen Vorstellungsrunden dazu bin ich mir einigermaßen sicher, dass dies auch wirklich gut funktionieren wird. Und: Für unsere Stadt bedeutet das zusätzliche 425 TEUR, die – verteilt auf drei Jahre – unsere notwendige Entwicklung ein wenig beflügeln sollen.

Ich will nicht schon wieder meckern: Eine halbe Million ist eine halbe Million. Damit werden wir die Welt nicht einreißen. Aber dennoch ist eine halbe Million die man mehr hat eben auch eine halbe Million mehr an Möglichkeit! Und da man wenigstens einen Teil davon sogar mit Landesfördermitteln kombinieren kann, was früher mit dem politischen Tode bedroht wurde,  erwachsen aus diesen Mittel auch noch ein paar Möglichkeiten mehr. Eine Investitionspauschale, ebenfalls Bestandteil des Paketes, kann zudem auch den Haushalt entlasten, was ebenfalls wieder Möglichkeiten schafft.

Nun werden wir in den kommenden eineinhalb Wochen alle angeschobene Projekte noch einmal überarbeiten und sehen, ob wir an der einen oder anderen Stelle das Förderkonzept umstellen. Vor allem bei der Jahnkampfbahn kann dies Sinn machen. Da Sportanlagen allgemein nur mit 30% gefördert werden, im neuen Paket aber beispielsweise Funktionsgebäude mit bis zu 75% förderfähig sind, werden wir das große Projekt jetzt wohl in zwei Teile zerlegen. So können wir das Gebäude höher gefördert bekommen. In Zahlen könnten das im optimalen Fall mehrere 100 TEUR mehr sein, als wir bisher hätten bekommen können. Das hilft uns das natürlich ganz erheblich weiter. Die Mittel, die hier dann anteilig frei werden, können wir an anderer Stelle verwenden. 

Machen wir uns als Werk. 

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Ein Kommentar

  1. Das hört sich gut an! Das sind gute Nachrichten für die Stadt.
    Mir gefällt die moderne Röntgenlampe, mit der die relevanten Fördermaßnahmen nun einer intensiven Durchleuchtung unterzogen werden. Ähnlich wie in der Medizin können damit die sonst unsichtbaren Besonderheiten gesehen werden. Und man tut gut daran, dass an diesem so entstandenen neuen (Röntgen)Bild die bisherige Strategie neu überdacht wird. Kleiner Aufwand – große Wirkung!

    Die (Mehr)Arbeit, die alle Beteiligten damit auf sich ziehen, lohnt sich für alle Bürger in der Stadt – auch für die, die lieber die schlechten Nachrichten lesen.

    Ich möchte deshalb sagen: Weiter so und danke!

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