Neues Sportstättenkonzept muss her

Die Diskussion um die Zukunft des Auensportplatzes Erdmannsdorf muss in die finale Runde gehen. Nach den nun vorliegenden Erkenntnissen und einem Gespräch mit der Sächsischen Aufbaubank, die die in diesem Falle die Wiederaufbaumittel bereitstellt, haben wir nun alle Informationen, um zu entscheiden. Und wir müssen es auch, wenn wir Fristen und Möglichkeiten wahren wollen.

Was wir wissen, ist das die Aue eine Aue ist. Und diese wird, wenn die entsprechenden Hochwasserschutzmassnahmen wie vorgesehen am gegenüberliegenden Ufer umgesetzt werden, wovon nach Lage der Dinge auszugehen ist, auch als solche wieder in Erscheinung treten. Das bedeutet: Hochwasserereignisse werden sich häufiger auf die Anlage auswirken als bisher. Hochwasserschäden werden also wahrscheinlicher.

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Der Fördertopf ist eröffnet

Über 800 Millionen Euro stehen für die Regionen Sachsens zur Förderung des ländlichen Raumes zur Verfügung. Zwar heisst die neue Förderperiode 14-20, effektiv losgehen wird es dennoch erst 2015. Das hängt mit dem fortschreitenden Entbürokratisierung der EU zusammen, denke ich. Denn wir haben bis dahin mindestens zu tun, die entsprechenden Vorgaben und Richtlinien so erarbeitet zu haben, das Brüssel diese anerkennt.

Ich bin ehrlich: Für uns ist dies gar keine so schlechte Nachricht, haben wir derzeit doch wenig Eigenmittel, die wir einsetzen können. Die Gründe dafür sind bekannt. Und auch wenn der maximale Fördersatz bei 80 Prozent liegen wird, den Rest muss man eben als Kommune selbst finanzieren.

Und noch einen Vorteil hat dies. Wir haben ein wenig mehr Zeit, gute Konzepte zu entwickeln und diese auszufeilen. Das ist sicher kein Nachteil, wenn man den Verlauf vieler öffentlicher Projekte betrachtet, die so zu besichtigen sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch und gerade Tourismusziele eine grosse Rolle spielen werden. Also eine Ausrichtung, die zu unseren Grundvorhaben gut lässt.

Alles in allem also nach erstem Hinhören nicht schlecht.

Wir selbst müssen jetzt genaue Vorgaben und Umsetzungspläne erarbeiten.

 

Wochennews: Vom ersten eAuto und „unserem“ Staatswald

Unsere Stadt wird elektrisch! Als staatlich anerkannter Erholungsort haben wir gestern beschlossen, dass der nächste Dienstwagen der Stadt Augustusburg ein Elektroauto sein wird. Damit wollen wir ein Zeichen setzen für mehr Umweltbewusstsein und ein bisschen Zeitenwende. Da wir insgesamt das Thema Elektromobilität an vielen Fronten besetzen wollen, ist dies der erste Schritt dahin. Wenn Sie also künftig einen kleinen Flitzer sehen, den Sie vorher nicht gehört haben, dann könnte es sich um einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung handeln. Neben den geführten Sequay-Touren, die nun bald in unserer Stadt angeboten werden und der eBike-Station, an deren Konzeption wir arbeiten, ist der Smart Electric Drive also ein kleiner Baustein in einem großen Puzzle.

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