Kondolenzbuch für Hans Dietrich Eckardt ausgelegt

Sein Tod hat uns alle erschüttert. Hans Dietrich Eckardt, Altbürgermeister und engagierter Bürger der Stadt, war bis zuletzt aktiver Streiter für seine Stadt, deren Geschicke er mit Herz und Hand lange Jahre beeinflusst hat. In der kommenden Woche nun wird er seine letzte Ruhe finden. Es ist Wunsch der Familie, dass dieser letzte Gang ein sehr privater bleiben und die Teilnahme an der Trauerfeier und der Beisetzung dem engsten Familienkreis vorbehalten bleiben soll. Die Stadt Augustusburg legt nun in den Räumen des Standesamtes im Rathaus Marienberger Straße 24 ein Kondolenzbuch aus um den Bürgern die Möglichkeit des Abschiedes zu geben. Es ist nunmehr während der Öffnungszeiten zugänglich und Sie sind herzlich eingeladen, mit einem Eintrag ihre Trauer zu bekunden.

Ein unermüdlicher Streiter für seine Stadt ist nichtmehr

Es war die zweite, schlimme Nachricht dieses Wochenendes. Hans-Dietrich Eckardt, Altbürgermeister der Stadt Augustusburg ist tot. Schon lange war er gesundheitlich angeschlagen. Auch wenn ihn das bis zuletzt nicht davon abgehalten hat, an der Politik teilzuhaben und seine Sicht der Dinge kund zu tun. Dafür war er bekannt. Dieses Engagement schätzten viele Menschen und auch ich. Auch wenn wir das eine oder andere Mal nicht unbedingt der gleichen Meinung waren.

Er war stets ein Motor, der die Stadt in den Jahren seiner Amtszeit immer vorangetrieben hat. Unermüdlich und pragmatisch hat er mit Herz und Hand getan und ausgehalten, was er aushalten musste.  Dies anerkennend wollten wir ihm nun die Ehrenbürgerwürde verleihen. Leider kommen wir zu spät und können dies nun nur ihm zu Ehren postum vollziehen. Es tröstet mich, dass er es wenigstens schon wusste und wir einige Tage vor seinem Tod noch einmal sprechen konnten. Was bleibt ist meine Hochachtung vor einer Lebensleistung im Dienst unserer Stadt und viele Dinge, die ihn überdauern werden. Und unser aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen. Danke Hans-Dietrich Eckardt.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

imageParis in Trauer. Die Hauptstadt von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wurde zur Zielscheibe von Terroristen, die mit unbeschreiblicher Brutalität über 120 Menschen töteten. Ich bin sprachlos und wütend. Sprachlos ob der Brutalität und der nicht zu begreifenden Lebensverachtung, die hinter den Taten steckt. Wütend auch, weil es einmal mehr Unschuldige traf. Weil es ausgerichtet war, uns alle und unsere Art zu leben im Mark zu erschüttern. Was auch gelang, wenn ich mir ansehe, was in den sozialen Netzwerken geschrieben und höre, was auf der Straße gesprochen wird. Was nicht gelingen darf, wenn wir uns nicht verändern lassen wollen.  Und ich bin wütend auch, weil einmal mehr reflexartig Kriegsretorik und Luftangriffe die Folgen sind. Nun werfen wir wieder Bomben, die wieder Bomben erzeugen werden. So ist es immer.

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