Niemand „entreißt“ der CDU irgendwas. Denn nichts gehört der CDU.

Immer wieder spannend. Nachdem die LVZ, die Welt, Die Zeit und sogar meine ehemalige Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung berichtet haben, zog nun die FP nach. Nachdem ich wochenlang quasi vor dem ersten Wahlgang aus der hiesigen Berichterstattung als Bürgermeister der Stadt weitgehend ausgespart worden war. Und wieder versucht man mich als Außenseiter und jemand darzustellen, der irgendwie zwar überzeugen kann aber nicht wisse, worauf er sich einließe. Und manches ist dann auch falsch. Beispiel? Dass Sachsen das einzige Land ist, in dem der Breitbandausbau zu 100 Prozent gefördert wird, dies geht auf meine Initiative zurück. Dass wir als Stadt hier dennoch nicht die schnellsten sind, hat damit zu tun, das ein solches Projekt neben vielen anderen zeitgleich für eine kleine Stadt viel Arbeit ist. Aber auch wir bauen bald. Und wir haben Wege beschritten, die andere nicht gegangen sind. Zukunftssichere Wege, denn wir werden unser Netz langfristig nicht komplett verkaufen, um auch später Einfluss nehmen zu können. Das ist Daseinsvorsorge. Und wir werden ein konsistentes und vollständiges Glasnetz haben. Keinen Flickenteppich.

Und auch auf Landesebene habe ich bereits von hier aus einiges erreicht. Ich habe den Koalitionsvertrag mit verhandelt und hier dafür gesorgt, dass künftig Kommunen mehr pauschales Geld bekommen werden. Für Infrastruktur aber auch für Bürgerbeteiligung. Und dass Digitalisierung auch hier wenigstens homöopathisch noch Thema ist, war ebenfalls ein erreichtes Ziel. Ich bin gut vernetzt und mit dem Öffnungsprojekt zu Corona-Zeiten haben wir endgültig bewiesen, dass wir andere Wege gehen und das auch können. Modern zu effizient. Und wären wir diesen weitergegangen, wir hätten wahrscheinlich dem Freistaat eine Menge Einschränkungen ersparen können. Dass sich für die gesammelten Daten und Erkenntnisse bis heute niemand interessierte, ist reinweg politischer Ignoranz zuzuschreiben und spricht Bände. Und wir können nur sehr hoffen, dass der kommende Herbst keine weitere Welle generiert. Denn wir würden dagegen wieder mit Fax und Bundeswehr vorgehen. Denn die digitalen Möglichkeiten, die wir hier haben, werden wohl ungenutzt bleiben.

FAZIT: Veränderung ist möglich. Ich weiß genau, worauf ich mich einlasse. Ich gebe selbst viel dafür auf. Ich habe Erfahrung mit großen Systemen denn ich habe in und für solche bereits lange gearbeitet. In Projekten, die den Umbau der Strukturen zum Ziel hatten. Ich habe meine Ziele mit vielen Parteien besprochen und weiß, dass da Unterstützung ist. Bei SPD, der LINKEN und den Grünen. Aber auch mit Teilen der Freien Wähler und der FDP, die sich dieser Tage dazu im Netz auch bereits erklärt hat. Und ich weiß, dass im Kreistag viele Menschen sitzen, die auch vorwärts wollen. Die auch mehr Transparenz und Mitsprache wollen.

Lasst uns den Weg weitergehen. Wir können diese Wahl gewinnen. Wir können einen neuen, auf Gemeinsamkeit gebauten Kurs einschlagen. Ein „weiter so“ darf es nicht mehr geben. Wir brauchen eine andere Politik, die Menschen nicht nur im Blick hat, nicht nur zuhört. Wir brauchen eine Politik, die Menschen einbindet.

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