Von Versprechen und Wahlen

Man liest viel derzeit und auch von mir wird es bald einen Flyer in den Briefkasten geben. Und Sie werden feststellen, dass darin eines fehlt: Die Versprechen von neuen Fußwegen und  anderen Projekten, auf die die Ortsteile teils sehnsüchtig warten.

Warum ist das so? Das ist recht einfach zu erklären. Mit Ausnahme der Amtsinhaberin wissen wir derzeit alle nicht, wie genau es um die Kassenlage der Stadt bestellt ist. Nach allem, was ich in den vergangenen Wochen erfahren konnte, ist die Lage alles andere als rosig. Was also soll man versprechen? Ich denke, es gehört zu einem verantwortlichen Umgang mit einer Kandidatur für ein solches Amt dazu, dass man an dieser Stelle sagen muss, dass man noch nichts sagen kann. Insbesondere deshalb, weil in den vergangenen Jahren in der großen und der kleinen Politik so viel versprochen wurde, dass wir es uns alle kaum merken konnten. Und wenn wir es konnten, war dies zumeist ein Grund sich zu ärgern, denn Erfüllung in zugesagter Form war eher selten. Und das produzierte enttäuschte Erwartungshaltungen und Nichtwähler.

Wer heute um Vertrauen wirbt, sollte ehrlich bleiben. Deshalb habe ich in meinen Konzepten und Ideen ausschließlich Grundlegendes formuliert, das man auch ohne  große finanzielle Kopfstände erreichen kann. Alles andere werden wir nach der Wahl aufarbeiten müssen. Natürlich wäre es leichter, das eine oder andere in Aussicht zu stellen. Was aber, wenn man es nicht halten kann?

Liebe Augustusburger. Auch ich weiß, an welchen Ecken und Kanten wir arbeiten müssen und woran es hier und da mangelt. Aber ohne Wissen, kein Versprechen. Das zumindest halte ich für richtig. Ich hoffe, Sie sehen dies auch so.

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