Stadthausentscheidung in der letzten Runde

Nachdem nunmehr das Stadthaus endlich bis auf wenige Restarbeiten fertig ist, geht nun auch die Suche nach der endgültigen Nutzung in die letzte Runde. Auch die Prüfung des Baus hat begonnen. Ein Sachverständiger wurde beauftragt, den Bauablauf und die Ausführung zu checken. Parallel dazu ist inzwischen aber auch klar, dass die Bausumme von 1,6 Millionen Euro spätestens seit 2010 bekannt war. Das geht aus offiziellen Protokollen des Stadrates hervor und steht damit außer Frage. Nun steht die letzte Aufgabe an: Die Suche nach der sinnvollsten Nutzung. Diese Frage soll nun im Mai/Juni  endgültig geklärt werden.

Geplant ist eine Ratssitzung im Haus selbst. Dies war ein Vorschlag, der im technischen Ausschuss entstand und der seitens der Verwaltung aufgenommen wurde. Im Rahmen dieser Sitzung sollen noch einmal alle Vorschläge direkt vor Ort geprüft werden.  Trotz der damit verbundenen Kosten denke ich noch immer, dass ein Umzug von Teilen der Verwaltung in die Altstadt einen belebenden Effekt hätte. Aber dies zu diskutieren ist nun noch einmal Gelegenheit.

Ich hoffe, dass wir bei diesem Thema nun die Sachargumente sprechen lassen können. Fakt ist: Wir werden am Ende der Baumaßnahmen 1,7 Millionen Euro investiert haben. Eine für unsere Verhältnisse nahezu unvorstellbare Summe. Dies sollte uns jetzt dazu verpflichten, eine wirklich verantwortungsvolle Entscheidung mit dem größtmöglichen Nutzen zu treffen.

Ich weiß, dass sich viele Bürger inzwischen fragen, warum dies nun alles so lange dauert. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen spielt es aus meiner Sicht kaum eine Rolle, ob es ein oder zwei Monate früher oder später in Betrieb geht, wenn der Preis dafür eine durchdachte Nutzung ist. Dazu kommt, dass wir noch immer offene Punkte in der Ausführung haben, die ohnehin noch bis mindestens Juni abgearbeitet werden müssen.

Zum anderen steht das Stadthaus in Verbindung mit einigen anderen Entscheidungen und Projekten wie dem Schrägaufzug oder dem geplanten Rundweg um das Schloß durch den ehemaligen Schulgarten.  Diese Projekte stehen derzeit in Planung und haben erheblichen Einfluss auf die weiteren Planungen bezüglich der Altstadt. Eine Gesamtstrategie aber ist inzwischen enorm wichtig und deshalb ist Eile derzeit nur in Maßen nötig. Nach beinahe zehn Jahren Projektlaufzeit vielleicht die erste Verzögerung, die von Vorteil sein kann. Wenn wir diese sinnvoll nutzen.

 

 

 

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