Schule ans iPad ;-)

Guten Morgen, wir haben einen Beschluss. Im Rat am Dienstag haben wir die Freigabe für den ersten Klassensatz Tablet-Computer für unsere Grundschule bekommen. Derzeit holen wir die Angebote ein, damit wir schnell loslegen können. Wahrscheinlich werden wir hier mit Apple zusammen arbeiten, da dieser Anbieter in Sachen eLearning am weitesten ist. Danke auch noch einmal an unsere freiwilligen Spender: Wir brauchen Euch noch, denn der Etat reicht noch nicht ganz. Ich werde heute eine Kontonummer veröffentlichen, auf welches alles Unterstützer einzahlen können. Fakt ist: Wenn wir die Erfahrungen mit dem ersten Klassensatz haben, der das uralte Computerkabinett ersetzt, werden wir versuchen, einen Modellversuch aus dem Projekt zu machen und in Zukunft jeden Schüler ab Klassenstufe 3 mit einem solchen Gerät auszustatten, damit unsere Kinder mit der Technologie lernen, die ihn Zukunft den klassischen Rechner ersetzen wird. Aber das ist nun wirklich Zukunftsmusik der kommenden zwei Jahre. Jetzt gehts erstmal los und das freut mich sehr!

 

 

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4 Kommentare

  1. Hallo Hr. Neubauer,

    Ihre Initiative finde ich absolut Klasse! Ich möchte hierzu noch eine Anregung geben.

    Auch möchte ich mich einem heute in der FP gelesenen Kommentar anschließen.
    Da ich selbst in der EDV/Software/Embedded-Branche arbeite, glaube ich aus vielen Gründen nicht an die These, dass es in 5 Jahren keine Desktop-PC’s oder Laptops mehr gibt!
    Gerade bei einer schulischen Nutzung sollte man bedenken, dass, wie auch in FP geschrieben wurde, Panel-PC’s geschlossene System sind. Sie sind kaum zu erweitern, rel. schlecht zu bedienen, sind instabiler, „verletzbarer“,werden eher geklaut, haben viel weniger Performance als PC/Laptop (Preis-/Leistungsverhältnis!) usw.
    Zu beachten sind auch die geplanten Produktlebenszyklen. Ich glaube kaum, dass in 10 Jahren noch ein heute gekauftes Pad läuft. Bis dahin sind allein schon die fest verbauten Akkus im Eimer! Reparatur = Preis für neues Pad…
    PC’s und Notebooks können 10 Jahre technisch gesehen ohne Problem überleben.
    Pad’s sind und bleiben kurzlebige Consumer-Produkte. Gedacht und gut geeignet für eMail/Web, Kommunikation & Fun (Musik, Fotos, Facebook, Twitter, Shopping),…
    Letztlich auch die teuren von Apple …

    Ich erlebe auch täglich die Diskussionen zum Betriebssystem. Diese möchte ich hier nicht anheizen, weil das Unsinn wäre.

    Um allerdings jemanden auf das reale Arbeitsleben (!!) vorzubereiten, sind aber objektiv gesehen – man mag persönlich dazu stehen wie man will – definitiv weder Android, noch iOS geeignet! Hier muß man ganz klar unterscheiden, was im industriellen Einsatz verwendet wird und was im Consumer-Bereich.
    Meine Tochter (5.Kl.) bekommt Weihnachten einen (preiswerten) Laptop. Sie hatte die Wahl zwischen einem solchen oder einem Pad.
    Sie fragte mich: „Wie soll ich mit so einem Ding (Pad) denn vernünftig Texte schreiben und Tabellen bearbeiten!?“ und entschied sich für den Laptop …
    .
    Bei Bedarf führe ich gerne die Diskussion in geeignetem Kreise weiter.

    Viele Grüße
    M. Fischer, Erdmannsdorf

    Antworten

    1. Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde. (Henry Ford) ich beginne mal ein wenig frech mit einem Zitat von Henry Ford. Wir haben uns für Tabletts entschieden, weil diese sehr viele pädagogische Möglichkeiten und eine anderes Lernen ermöglichen. Hierzu gibt es inzwischen viel zu lesen und einiges aus erfolgreichen Modellprojekten zu lernen. Ich bin mir sehr sicher, dass wir hiermit weit vorn aber auf dem richtigen Weg sind. Zudem darf man auch mal die Verkaufszahlen von klassischen PC´s und Laptops gegen jene der Tabletts spiegeln.

      Siehe: http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS24065413#.UWZ9czdtVGh

      Ganz nebenbei sind Pads alles andere als kurzlebige Consumerprodukte. Ganz im Gegenteil sogar. Es gibt vielseitigste Einsatzmöglichkeiten und gerade für das eLearning sind diese Geräte perfekt. Im Übrigen kann man sehr wohl Text- und Tabellenkalkulationen erstellen. Diese sind sogar mit dem Rest der Welt kompatibel. Tatstaturen sind im übrigen wie schon gesagt mit dabei und Mäuse sind schlicht überflüssig. Wir sollten keine Glubensdebatten führen. Es sollte um die Sache gehen. und alles, was ich in den vergangene Jahren an Lernkonzepten gesehen habe, stellt auf diese Technik ab.

  2. Hallo Hr. Neubauer,

    es liegt mir fern, mich mit Ihnen zu streiten – noch dazu vor Weihnachten. 😉
    Jeder mag dazu seine Meinung und Sicht dazu haben. Und ich sage es nochmal – ich halte diese Initiative grundsätzlich für super!!
    Aus Sicht des Lernens mögen Sie auch völlig recht haben, aus Sicht der industriellen Anwendbarkeit aktuell sicher nicht.
    Letzteres dürfen Sie mir glauben, ich bin täglich im Projektgeschäft damit konfrontiert.

    Viele Grüße, ein erholsames Weihnachtsfest und ein gesundes erfolgreiches Jahr 2014!
    M. Fischer

    Antworten

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