Platzsperrung Auensportplatz zu Himmelfahrt – Wie es wirklich war

Leider muss ich einmal mehr öffentliche Berichterstattung korrigieren. Schade, dass dies so ist. Um den Sachverhalt richtig zu stellen, hatte ich gestern eine Mail an die Redaktion in Flöha geschrieben. Auf diese erhielt ich keine Reaktion. Der Einfachheit halber stelle ich diese nun ins Netz.

Vorab muss ich sagen, dass ich verstehen kann, dass eine Platzsperrung keine Freude erzeugt.

Aber zum einen ist der pflegliche Umgang mit unserer Infrastruktur eine wichtige Aufgabe, die wir als Stadt wahrnehmen müssen. Zum anderen haben wir Alternativen aufgezeigt. Das ist ein Fakt. Es hat niemand unsererseits ein Turnier abgesagt oder verhindert. Daran haben wir kein Interesse. Warum auch? Ich bin froh, wenn solche Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden.

Trotz allem: Am Ende muss es so dargestellt werden, wie es ist. Und ich habe kein Verständnis für Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten. Und hätte der Pächter nicht die Öffentlichkeit auf diese Weise gesucht, würde ich dieses hier nicht kommentieren müssen.

Die Mail an die Freie Presse im Wortlaut ->

Sehr geehrte Frau Kablau,

mit Interesse habe ich den heutigen Artikel zum oben benannten Thema zur Kenntnis genommen. Über die übliche Tendenz brauchen wir ja nichtmehr sprechen. Zum Inhalt aber schon.

1. erfolgte die Platzsperrung in Folge mehrtägigen Starkregens und war gerechtfertigt, um etwaige Schäden vom Platz abzuwenden. Dies liegt im Ermessen der Verantwortlichen und ist eine Tatsachenentscheidung, die ich auch stütze.

2. wurde der Pächter hierüber schriftlich informiert. Dazu erfolgte der Hinweis, dass trotz unserer Bedenken der Trainingsplatz für das Turnier genutzt werden könne. Auch ein Ausweichen auf die Jahnkampfbahn war als Alternative aufgezeigt. Es erfolgte also keine komplette oder gar willkürliche Platzsperre und schon gar nicht eine Verhinderung des Turnieres.

3. wenn Sie mich erwähnen, erwarte ich entweder eine vorherige Rücksprache oder wenigstens eine sachlich richtige Darstellung. Ich habe nicht vermittelt. Ich wurde vom Pächter angerufen und habe ihm nach Rücksprache mit (im übrigen entweder Herrn Limbecker oder Andreas Limbecker) unserem Bauhofleiter unsere wie ich finde auch logisch nachvollziehbare Position verdeutlicht. Vermitteln ist etwas anderes und suggeriert, dass ich die Entscheidung meines Bauhofleiters angezweifelt hätte. Das war und ist nicht der Fall und folglich falsch.

4. gibt es keine Aussprache zum Thema sondern einen Termin auf Wunsch des Pächters, dem ich entsprochen habe. Eine Aussprache ist etwas anderes.

Ich finde es bedauerlich, dass ich einmal mehr in Gegenrede gehen muss. Wir haben hier Verantwortung wahrzunehmen. Sie ebenso. Alles oben geschilderte hätten Sie wissen und darstellen können. Dann wäre es Berichterstattung. Somit muss ich sie leider um eine entsprechende Richtigstellung ersuchen, da hier – ob bewusst oder unbewusst ist dabei unerheblich – entscheidende Fakten nicht berücksichtigt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Neubauer

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