Wir sind „Digitale Stadt“ 2016 ;-)

Die Kurkunden_seite_1LEINSTADTMENSCHEN haben beider City-Offensive „Ab in die Mitte“, einem Wettbewerb, bei dem Städte ihre Innenstadtbelebungsprojekte jedes Jahr einreichen können, den Sonderpreis der Landesregierung für die „Digitale Stadt“ gewonnen. Den mit 10 TEUR dotierten Preis teilen wir uns in diesem Jahr mit der Stadt Rochlitz, die ebenfalls prämiert wurde. Zudem erhielten wir noch zusätzlich einen Anerkennungspreis für das Projekt oben drauf, der mit 6 TEUR dotiert wurde. Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt diese Anerkennung gefunden hat. Vor allem sind wir stolz auf die Begründungen der Jury, die das Projekt an sich in seinen Facetten gut beschreibt. Danke an alle, die uns hier unterstützen. Es ist ein schöner Ansporn, das Ganze nun mit voller Kraft ins Ziel zu führen.

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Hoffnung für den Kunnerstein und den Tourismus überhaupt

Wir haben lange gebraucht, die unterschiedlichen Interessen von Forst und Stadt unter einen Hut zu bekommen. Doch nun ist es gelungen. Gemeinsam mit dem Forst haben wir das weitere Vorgehen der Zusammenarbeit abgestimmt. Im Paket: Der Eigentumsübergang des Kunnersteins an die Stadt im Zuge eines Flächetausches mit den Staatsbetrieb. Darüber hinaus die gemeinsame Planung einer legalen Downhillstrecke auf Rosts Wiesen und eine bessere Abstimmung der künftigen Interessen miteinander. Damit haben wir nach drei, nicht ganz einfachen Jahren nun unsere Konflikte beiderseits ausgeräumt und den Weg frei gemacht, Tourismus und Waldwirtschaft miteinander zu kombinieren. Für den Kunnerstein ist es wahrscheinlich die Rettung in letzter Minute, denn wenn der Stadrat dem Vorgehen zustimmt, können wir gemeinsam mit den vielen interessierten Bürgern und Vereinen dort Zukunft machen. Ich bin sehr froh, dass es nun gelungen ist und ich danke allen Beteiligten für die konstruktiven Gespräche, die diese Ergebnisse hatten.

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Nun geht´s an den Tourismus – Kleinstadtmenschen und andere Vorhaben

Nun ist es endlich soweit. Nachdem wir in den letzten zwei Jahren erst einmal eine Menge Alt-Probleme beräumt und neue Projekte begonnen haben, die einfach prioritär notwendig waren und diese nun in die Umsetzung gehen, wenden wir uns nun dem Tourismus zu. Nach der Neuaufstellung Flächenutzungsplan, Fertigstellung Grundschule und Neubau Schulsportplatz, Jahnkampfbahn, Buswendeschleife, Breitbanderschließung, Abriss alte Baumwolle und Sanierung alte Grundschule Grünberg – alles Projekte, die nunmehr in der Antragssschleife, bereits begonnen oder inzwischen fertig sind – widmen wir und jetzt dem eigentlichen Lieblingsthema meinerseits. Auftakt ist ein Förderantrag für eine Tourismuskonzeption, die die Grundlage für einige Umgestaltungen in diesem Bereich einleiten soll. Dieses Konzept brauchen wir, um weitere Projekte schließlich genehmigungsfähig darstellen zu können. Inhalt ist die Frage, welche der vielen Konzeptideen die geeignetsten sind, die touristische Entwicklung anzukurbeln. Von der Umgestaltung des Weges hoch zum Schloss, über das Projekt Kleinstadtmenschen (www.kleinstadtmenschen.de) bis hin zu einem möglichen Bau des noch fehlenden Teilstückes eines Schlossrundweges durch den ehemaligen Schulgarten. Und während wie ab dem 8.8. endlich das Eingangstor in die Stadt (Straße an Friedhof) von einem Steinacker zu einem wirklichen Schmuckstück verwandeln, startet nun die weitere Planung.

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KLEINSTADTMENSCHEN – Das Projekt hat begonnen

Geschichte steht geschrieben. In Urkunden, Kirchenbüchern. Archive sind voll von Daten und Geschenissen, dies verlässlich überliefert sind. Was aber ist mit den Geschichten, die die Menschen einer Stadt zu erzählen haben? Diese gehen meiste verloren, wenn ein Mensch nicht mehr ist. Wir in Augustusburg wollen diese Geschichten ebenfalls für die Nachwelt erhalten. Mit dem Projekt KLEINSTADTMENSCHEN, das die Stadt gemeinsam mit dem Kulturförderverein durchführt, wollen wir diese Geschichten einsammeln, mit Kamera und Ton festhalten und diese dann wieder erlebbar machen. Über eine APP, mit der man dann quasi an Orten und in Gebäuden herausfinden kann, ob es hier jemanden gibt, der eine Geschichte zu erzählen hat. Aus fernen oder nahen Zeiten. Aus dem Herzen heraus oder messerscharf erinnert. Unser Gäste können dann hinter Fassaden blicken, in ferne Zeiten reisen. Eine Attraktion, die unsere spannende Stadt noch ein bisschen interessanter machen soll. Wie es geht und was wir machen wollen, lest ihr unter www.kleinstadtmenschen.de. Schaut rein und meldet Euch an.

Flächennutzungsplan. Macht. Zukunft.

Ja, Wellness wäre gut. Von einem Hotel war nicht unbedingt die Rede, aber das ist in dem Fall nicht entscheidend. Nein, es wird dafür keine Kleingartenanlage verdrängt, geschlossen oder ähnliches. Das vielleicht vorweg zu dem, was über unsere Bürgerinformationsveranstaltung zum Flächennutzungsplan bisher berichtet wurde. Flächennutzungsplan. Was für ein Wort! Was genau ist das eigentlich? Kurz gesagt: Die Basis aller Zukunftsplanungen, die eine Stadt auf ihrem Territorium anstellen kann. Kurz gesagt wird hier festgelegt, wo Wohnbebauungen, Gewerbeansiedlungen oder so genannte Mischgebiete (also ein Mix aus beidem) ausgewiesen werden sollen. Das wiederum entscheidet darüber, ob an einem bestimmten Fleck ein Wohnhaus oder eine Werkhalle errichtet werden darf, oder eben nicht. Kurz: Es geht darum, wie sich unsere Stadt in Zukunft entwickelt. Und das ist spannend.

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Kommunale Arbeitskonferenz 2014 zum Tourismus – Es bleibt viel, viel Arbeit

Wenn man sich die Auswertung der Umfrage unter allen Mitgliedskommunen des Tourismusverbandes Erzgebirge ansieht, stellt man fest, wo man im Vergleich so steht. Ja, wir gehören inzwischen zu den ganz wenigen, die einen echten Marketing-Etat im Haushalt haben. Ja, wir arbeiten mit dem TVE zusammen. Ja, das war´s. Bisher zumindest, so muss man das nüchtern betrachten. Touristisches Entwicklungskonzept – seit sechs Monaten in Arbeit. Website mit touristischer Ausrichtung – in Arbeit. Touristinformation, die am Wochenende für unsere Gäste zur Verfügung steht – derzeit personell nicht möglich. Newsletter und Social Media – angedacht, weil personell ebenfalls schwierig. Fazit: Wenn wir dabei sein wollen, müssen wir jetzt Gas geben. Und zwar mächtig. Warum? Und vor allem wie stellen wir das an?

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Warum wir den Schrägaufzug noch einmal prüfen

Manchmal ist es besser, man denkt ein bisschen länger nach, bevor man etwas entscheidet. Insbesondere dann, wenn es um die Verwendung von Steuermitteln geht. Und ganz besonders, wenn man bereits als Stadt das eine oder andere Projekt umgesetzt hat, das vielleicht noch eine Prise des Nachdenkens verdient hätte. Aus diesem Grund habe ich in der letzten Stadtratssitzung mitgeteilt, dass wir das gesamte Projekt des so genannten Schrägaufzuges noch einmal generell überprüfen. Diese Entscheidung – nämlich wie es mit dem Projekt weitergehen soll – hatten wir bis zum Jahresende angekündigt. Nichts anderes. Auch wenn die Freie Presse mal wieder glaubte, hier etwas anderes zu wissen. Wie sieht der Plan nun aus? Wir haben nach Einsicht der bisherigen Varianten festgestellt, dass die bisher favorisierte nichtmehr umsetzbar ist.

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Das eTicket ist gestartet – Ein neues Tourismusprodukt für unsere Stadt

IMG_1226Seit gestern ist die Seite online. Auf www.meinaugustusburg.de können ab sofort alle Chemnitzer eine neues Angebot buchen: Das eTicket oder auch Erlebnisticket. Gemeinsam mit der CVAG, der Erzgebirgsbahn und der Drahtseilbahn haben wir ein Ticket geschaffen, mit dem man ganz bequem und ohne Fahrscheinstress von der Haustür bis in unsere Altstadt reisen kann. Und wenn man möchte, kann man dies noch mit einer eBike-Tour oder einer Segwaytour verbinden. Alles bequem online oder telefonisch buchbar. Oder käuflich im Kundenzentrum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen in Chemnitz.

Damit haben wir einen ersten Test begonnen, wie sich solche Angebotsprodukte im Alltag bewähren. Ich bin froh und ein bisschen stolz, dass uns dies gemeinsam gelungen ist, denn einen neuen Fahrschein über gleich drei Anbieter zu legen und das Ganze online buchbar zu machen. Damit sind wir als kommunaler Anbieter auch auf Neuland vorgestoßen. Ich bin überzeugt, dass es der richtige Anfang ist, um die Vermarktung unserer Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Ich sehe dies als Aufgabe einer tourismusorientierten Kommune.

Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Partnern ATD Mobility (Segway-Touren) und Grundmann&Söhne (eBike-Verleih), die in diese Ideen mit großer Vorleistung investiert haben. Wir werden unsererseits alles tun, diesen Vorschuss in Vortrieb zu verwandeln, wäre doch ohne dieses Engagement dieses Angebot nicht möglich.

Somit können wir unseren Gästen einen Service mehr anbieten. Und zugleich auch ein Erlebnis mehr, denn mit dem eBike die Stadt zu erkunden oder per geführter Segway-Tour Geschichte zu erleben und zugleich noch etwas zu lernen – dies sind vollkommen neue Bausteine für unsere Angebotspalette. Und auch für unsere Gäste, die unsere Stadt mal aus anderer Perspektive erleben könneAnzeige FP_eTicket_2n.

Morgen startet die erste Anzeige in der Freien Presse, Lokalausgabe Chemnitz, um das Ganze publik zu machen. Wir sind gespannt, wie dies in der kommenden Ferienwoche Anklang findet.

Von eBikes, dem Bärengartenweg und einer Menge Baustellen

Es ist ein bisschen hektisch. Noch in dieser Woche wollen wir gern mit der Vermietung der eBikes beginnen. Tausend Sachen sind zu tun. Software muss eingerichtet werden. Fahrradständer fehlen noch und auch die Werbung muss zuende gebracht werden. Die Ausschreibung für die Außenflächen am Stadthaus hat einen Sieger und mit dem Bärengartenweg soll der erste Wanderweg nun ein Facelift erhalten. Und: Auch der Relaunch der Website der Stadt ist konzeptionell fertig und soll bis zum Herbst umgesetzt sein. Alles, damit wir in der kommenden Saison einen wirklichen Schritt weiter kommen. Langeweile kommt gerade nicht auf. Aber so langsam kommen wir auch in die Umsetzung mit Vielem, was lange, teilweise zulange schon liegt.

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Warum der Schrägaufzug gar nicht so schräg sondern eher wichtig ist

Leider muss ich meine Zeit auch damit verbringen, die öffentliche Berichterstattung zu kommentieren. Wie Sie der Freien Presse entnommen haben, ist auch ein weiteres, nennen wir es mal Endlosprojekt, wiederentdeckt worden. Wie Sie hier lesen durften, habe ich mich dazu öffentlich nicht geäußert, denn derzeit gibt es eigentlich noch nichts zu sagen und das ist einfach begründet. Momentan diskutieren wir noch andere Vorhaben und dieses ist einfach noch nicht auf der Tagesordnung. Schließlich kann man nur eines nach dem anderen erledigen. So ist das auch bei uns. Da nun aber das Thema gesetzt wurde, möchte ich an dieser Stelle den Fakten und nicht dem Hörensagen einen Weg bereiten.

Wie stellt sich also die derzeitige Projektsituation dar?

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