Wie wär´s mit einem Stadtbus? – Ein Vorschlag zum Mitmachen

Wir haben viele Runden gedreht, vieles beleuchtet und gerechnet, verworfen und wieder gerechnet. Fakt ist: Wenn man einen wirklichen Stadtbus möchte, der alle Ortsteile erreicht, der zu sinnvollen Zeiten verlässlich fährt und alte Menschen dort abholt, wo sie wohnen und damit wirklich Sinn macht, dann muss man Geld bezahlen. Geld, das wir so ohne weiteres nicht haben. Und wie es der Einkaufsbus zeigt, macht dies auch nicht immer Sinn, einfach etwas anzubieten. Also habe ich einen anderen Vorschlag. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgern der Stadt herausfinden, wie ein solches Angebot gestaltet sein muss und was die Bürger bereit sind, dafür zu zahlen. Denn grundsätzliches Ziel ist  ein neues Angebot nur dann zu starten, wenn wir genügend Anwärter für eine Monatskarte zusammen bekommen. Damit finden wir sozusagen gemeinsam heraus, ob es wirklich einen Bedarf gibt, oder nicht. Ganz einfach. Und weil die Bürger die Stadt sind, nennen wir das Ganze Stadtbus.

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Wochenstart mit B-Plan und Familienprojekt – Und warum manches seine Zeit braucht

Das neue Jahr nimmt langsam Fahrt auf. In dieser Woche gleich mit einer Reihe wichtiger Themen: Zum einen stehen klärende Gespräche in Sachen B-Plan Rosts Wiesen an, den wir nunmehr in die finale Phase bringen wollen. Zum anderen stehen auch zwei potenzielle Familienprojekte auf der Agenda. Heute  beginnen wir mit der Konzeption des ersten „Familienhauses“, also einer ersten Immobilie, die wir gemeinsam mit der Wohnungsverwaltung Selbstnutzern für einen symbolischen Preis veräußern wollen, wenn diese sich hier dafür ansässig machen. Zudem beginnen wir mit den Vorplanungen für ein neues Familienwohngebiet in Erdmannsdorf.  Weiterlesen →

Haushaltsklausur eröffnet Diskussion um Etat von 2015/16 – Drei Millionen Euro sollen investiert werden

Nach interner Vorbereitung beginnt nun die offizielle Diskussion um den Doppelhaushalt der Jahre 2015 und 16. In einer Haushaltsklausur, die am morgigen Samstag stattfindet, werden wir erstmals gemeinsam mit dem Stadtrat über das umfängliche Zahlenwerk sprechen, das in den kommenden zwei Jahren bei einem Gesamtvolumen von rund zehn Millionen Euro  Investitionen  in Höhe von knapp drei Millionen Euro vorsieht. Die wesentlichen Punkte dabei: Der Neubau der Jahnkampfbahn, die neue Kleinsportanlage in Erdmannsdorf und eine Buswendeschleife ebenfalls an unserer Grundschule. Auch dabei der Abschluss der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan), des B-Planverfahrens Rosts Wiesen und der eventuelle Neubau einer Touristinformation. Darüber hinaus im Focus: Die Planung einiger wichtiger Projekte wie dem Neubau der Schönthalbrücke Hennersdorf und der Umbau der alten Schule Grünberg zum neuen Ortszentrum, die dann per Förderantrag gestaltet werden sollen.

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2015 wird ein gutes Jahr

Liebe Freunde, Leser, Mitstreiter, Augustusburger. Das neue Jahr ist erst ein paar Stunden alt und doch zeigt es sich bereits von einer guten, sonnigen Seite. Ich möchte die Möglichkeit nutzen, Ihnen und Ihren Familien ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes 2015 zu wünschen. Vieles an Herausforderungen und Aufgaben liegt vor uns und ich wünsche uns allen Glück und Kraft, dies zu meistern.

Die erste große Aufgabe neben der Aufstellung der Eröffnungsbilanz zum doppischen Haushalt ist die Aufstellung des Doppelhaushaltes 2015/16, die wir im Januar gemeinsam mit dem Rat meistern wollen und auch werden. Viele Aufgaben sind hier zu bedenken und zu priorisieren, denn eines ist schon jetzt absehbar. Spätestens 2017 werden wir als Stadt unsere restlichen Rücklagen aufgebraucht haben. Wir müssen also sehen, dass wir die verbleibenden Mittel möglichst zukunftsweisend einsetzen. Das bedeutet: Wir müssen in Projekte investieren, die uns nachhaltig eine Verbesserung der touristischen Entwicklung ermöglichen, um hier die Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung zu legen.

Ebenfalls im Januar/Februar soll darüber hinaus nun die Frage geklärt werden, was nun aus dem Stadthaus werden soll. Meine Position habe ich hierzu erklärt. Ich denke, dass eine Millioneninvestition, die die Stadt an den Rand der finanziellen Machbarkeit geführt hat, effektiv genutzt werden muss. Dies ist aus meiner Sicht nur möglich, wenn wir den Großteil des Rathauses hier einziehen lassen. Dies würde bedeuten, dass wir das Haus täglich nutzen. Zudem hat es eine belebende Bedeutung für die Altstadt, wenn hier ein Haus wieder mit Leben erfüllt wird. Für die Vereine, die ein Zuhause suchen, wollen wir das jetzige Rathaus zur Verfügung stellen. Hier kann man, anders als im Stadthaus, jedem ein eigenes Büro zuweisen. Außerdem sollen Einwohnermelde- und Gewerbeamt hier verbleiben und auch die Annahme anderer Anliegen könnten wir hier ermöglichen. Damit müsste nicht jeder die Altstadt aufsuchen. Insbesondere nicht jene, die dies vielleicht nicht mehr so gut können. Im Dach stehen zwei Säle zur Verfügung, so dass auch größere Treffen möglich sind.

Wir haben dieses Thema bereits ausführlich diskutiert. Bis hin zu einer klaren Abstimmung im Ortschaftsrat Augustusburg, die sich für die Rathaus-Variante aussprach. Ich denke, dass es nun an der Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen. Noch zumal die SAB als Förderbank inzwischen auch grünes Licht für die Förderung der noch anfallenden Umbaukosten für diesen Plan gegeben hat. Auch ein Zeichen dafür, dass das Vorhaben auch dort als sinnvoll gesehen wird.

Prüfen werden wir im Januar/Februar ebenfalls, in wieweit das Vorhaben Schrägaufzug noch machbar ist. Hier fehlen die Untersetzung bisher getätigter Förderzusagen. Außerdem hat sich das Projekt inzwischen über die Jahre zur Planung verteuert. Nach wie vor denke ich, dass das Projekt sinnvoll ist. Allerdings werden wir eine Umsetzung nicht angehen, wenn die Finanzierung zu 100% gesichert ist. Projekte wie das Stadthaus, die sich in der Laufzeit extrem verteuern, können und wollen wir nicht verantworten. Das sind wir der Stadt schuldig.

Ebenfalls angehen wollen wir das Projekt Kleinsportanlage Erdmannsdorf. Hier haben wir allerdings noch kein Signal, in wiefern das Projekt in die weitere Förderung aufgenommen wird. Auch dies wollen und müssen wir im ersten Quartal 15 klären.

Sie sehen: Die Schaffung der Grundlage weiterer Arbeit, die meine Amtszeit bisher auch wesentlich geprägt hat, ist auch in 2015 noch wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Hier wurde ich ja kürzlich von einem ausgeschiedenen Stadtrat kritisiert, man solle jetzt mal etwas umsetzen. Hierzu nur eines: Gute Projekte brauchen ein gutes Fundament. Sonst laufen sie aus dem Ruder. Ich bereite lieber eine Woche länger vor. Das spart 6 Wochen zusätzliche Laufzeit, jede Menge Ärger und meist auch Mehrkosten in Größenordnungen. Und wir machen die Zeitpläne nicht alleine, denn auch unsere Genehmigungsbehörden brauchen ebenfalls bestimmte Zeiten, Dinge zur Entscheidung zu bringen. Manches Projekt der Vergangenheit so angefasst, hätte uns viel Geld gespart. Davon bin ich überzeugt.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start ins neue Jahr!