Kommunale Arbeitskonferenz 2014 zum Tourismus – Es bleibt viel, viel Arbeit

Wenn man sich die Auswertung der Umfrage unter allen Mitgliedskommunen des Tourismusverbandes Erzgebirge ansieht, stellt man fest, wo man im Vergleich so steht. Ja, wir gehören inzwischen zu den ganz wenigen, die einen echten Marketing-Etat im Haushalt haben. Ja, wir arbeiten mit dem TVE zusammen. Ja, das war´s. Bisher zumindest, so muss man das nüchtern betrachten. Touristisches Entwicklungskonzept – seit sechs Monaten in Arbeit. Website mit touristischer Ausrichtung – in Arbeit. Touristinformation, die am Wochenende für unsere Gäste zur Verfügung steht – derzeit personell nicht möglich. Newsletter und Social Media – angedacht, weil personell ebenfalls schwierig. Fazit: Wenn wir dabei sein wollen, müssen wir jetzt Gas geben. Und zwar mächtig. Warum? Und vor allem wie stellen wir das an?

Weiterlesen →

Warum wir den Schrägaufzug noch einmal prüfen

Manchmal ist es besser, man denkt ein bisschen länger nach, bevor man etwas entscheidet. Insbesondere dann, wenn es um die Verwendung von Steuermitteln geht. Und ganz besonders, wenn man bereits als Stadt das eine oder andere Projekt umgesetzt hat, das vielleicht noch eine Prise des Nachdenkens verdient hätte. Aus diesem Grund habe ich in der letzten Stadtratssitzung mitgeteilt, dass wir das gesamte Projekt des so genannten Schrägaufzuges noch einmal generell überprüfen. Diese Entscheidung – nämlich wie es mit dem Projekt weitergehen soll – hatten wir bis zum Jahresende angekündigt. Nichts anderes. Auch wenn die Freie Presse mal wieder glaubte, hier etwas anderes zu wissen. Wie sieht der Plan nun aus? Wir haben nach Einsicht der bisherigen Varianten festgestellt, dass die bisher favorisierte nichtmehr umsetzbar ist.

Weiterlesen →

Das eTicket ist gestartet – Ein neues Tourismusprodukt für unsere Stadt

IMG_1226Seit gestern ist die Seite online. Auf www.meinaugustusburg.de können ab sofort alle Chemnitzer eine neues Angebot buchen: Das eTicket oder auch Erlebnisticket. Gemeinsam mit der CVAG, der Erzgebirgsbahn und der Drahtseilbahn haben wir ein Ticket geschaffen, mit dem man ganz bequem und ohne Fahrscheinstress von der Haustür bis in unsere Altstadt reisen kann. Und wenn man möchte, kann man dies noch mit einer eBike-Tour oder einer Segwaytour verbinden. Alles bequem online oder telefonisch buchbar. Oder käuflich im Kundenzentrum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen in Chemnitz.

Damit haben wir einen ersten Test begonnen, wie sich solche Angebotsprodukte im Alltag bewähren. Ich bin froh und ein bisschen stolz, dass uns dies gemeinsam gelungen ist, denn einen neuen Fahrschein über gleich drei Anbieter zu legen und das Ganze online buchbar zu machen. Damit sind wir als kommunaler Anbieter auch auf Neuland vorgestoßen. Ich bin überzeugt, dass es der richtige Anfang ist, um die Vermarktung unserer Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Ich sehe dies als Aufgabe einer tourismusorientierten Kommune.

Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Partnern ATD Mobility (Segway-Touren) und Grundmann&Söhne (eBike-Verleih), die in diese Ideen mit großer Vorleistung investiert haben. Wir werden unsererseits alles tun, diesen Vorschuss in Vortrieb zu verwandeln, wäre doch ohne dieses Engagement dieses Angebot nicht möglich.

Somit können wir unseren Gästen einen Service mehr anbieten. Und zugleich auch ein Erlebnis mehr, denn mit dem eBike die Stadt zu erkunden oder per geführter Segway-Tour Geschichte zu erleben und zugleich noch etwas zu lernen – dies sind vollkommen neue Bausteine für unsere Angebotspalette. Und auch für unsere Gäste, die unsere Stadt mal aus anderer Perspektive erleben könneAnzeige FP_eTicket_2n.

Morgen startet die erste Anzeige in der Freien Presse, Lokalausgabe Chemnitz, um das Ganze publik zu machen. Wir sind gespannt, wie dies in der kommenden Ferienwoche Anklang findet.

Warum wir Ausgleichsbeträge beschliessen mussten – Eine Erklärung für die Freie Presse

Sehr geehrte Damen und Herren der FP,

in der heutigen Ausgabe der Freien Presse wird berichtet, dass die Diskussionen rund um die Ausgleichsbeträge nicht transparent und nachvollziehbar geführt worden wären. Zudem zeigte sich der Autor davon irritiert, dass es nunmehr keine weitere Diskussion vor dem Beschluss gegeben hatte. Auch – so geht es aus dem Kommentar hervor – hätte es ja sicher andere Wege gegeben. Abgesehen davon, dass alle diese Argumente beleuchtet wurden, was auch in öffentlicher Debatte geschah bzw. auch hier nachzulesen war, möchte ich die folgenden Fakten erklärend entgegen setzen:

Weiterlesen →

Benefizkonzert für OPEN HEARTS e.V. in der Stadtkirche am 13.12. – Bürgermeister singt

Ja ich weiß. Als klassischer Bürgermeister macht man sowas wahrscheinlich nicht. Aber das ich nicht eben das Standardmodell bediene, darf ich vielleicht auch diesbezüglich aus der Reihe tanzen. Und so habe ich mich entschieden noch einmal etwas zu tun, was 20 Jahre zu meinem Leben gehörte: Ich gehe noch einmal auf die Bühne. Mit der Band Achtung Baby gemeinsam werde ich ein U2-Programm interpretieren. Eigentlich verrückt, waren die Jungs aus Hamburg immer unsere härtesten Mitbewerber 😉 Jetzt haben Sie zugesagt, mich dabei zu unterstützen und so kam es dazu, dass wir – nach einem kurzen Gespräch mit unserem Pfarrer – die Stadtkirche am 13.12. bespielen werden. Sinn und Zweck der Sache? Klar! Wir wollen so viel wie möglich Geld sammeln, um den Verein Open Hearts – Offene Herzen e.V. bei seinem Krankenhausprojekt in Afrika zu unterstützen. Denn Geld brauchen wir dort. Da ich Schirmherr bin, bisher jedoch nicht viel beitragen konnte, weil mich das Erstjahresgeschäft im Amt doch voll gefordert hat, will ich nun etwas geben, was mir selber wichtig ist. Musik, die ich seit langem in mir trage.

Weiterlesen →

Schulvorplatz im Bau, Parkkonzept vor der Umsetzung, Straßenreparatur fast abgeschlossen

Der Endspurt hat begonnen. Dank vieler fleißiger Hände rund um den Ortschaftsrat Erdmannsdorf haben dürfen wir uns freuen, dass der Schulvorplatz der Grundschule in neuem Glanz erstrahlt. Beinahe rasend schnell verwandelt sich das bisher etwas wüste Areal in einen gepflasterte Sauberlaufzone. Für mich ein absolut vorzeigbares Beispiel von Bürgersinn und kommunalem Engagement. In Zeiten knapper Kassen muss es so gehen und ich sage DANKE an all die Freiwilligen, die mit vollem Einsatz dort agieren. Wir sind mit dem Bauhof auch dabei und finanzieren das Material. Ohne diese Kombination wäre das Projekt unmöglich gewesen. Sehr schön.

Weiterlesen →

Warum Förderung nicht fördert

Die neue Förderperiode beginnt. Erneut darf der ländliche Raum über Millionen entscheiden, die Europa für die Entwicklung der Regionen zur Verfügung stellt. 30% weniger Geld gibt es und das ist wohl das Zeichen, dass wir uns an weniger gewöhnen müssen. Doch statt vor diesem Hintergrund die Mittel dort einzusetzen, wo sie langfristig Arbeit und damit auch wieder Einnahmen generieren, wird mit 60% der Großteil in kommunale Infrastruktur fließen. Und auch die Regeln sonst bleiben gleich. Somit kann man im privaten Bereich meist nur dem helfen, der es eigentlich nicht braucht. Alles wissen. Alle bedauern das. Alles bleibt, wie es ist.

Weiterlesen →