Vom stillen Tod

Wir haben es nicht bemerkt. Vier vielleicht fünf Wochen lang war er tot. In seiner Wohnung an der Straße, die viel befahren ist. 100 Meter Luftlinie von meinem Büro entfernt. Niemand hat es bemerkt. Warum auch. Er war alleine, das restliche Haus fast leer. Ein leiser, ein einsamer, ein trauriger und würdeloser Tod. Entdeckt an einem Samstagvormittag. Weil der Briefkasten vor Werbung überquoll und sich ein furchtbarer Geruch verbreitete.

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B180 wird umgeplant! Fussweg nach Kunnersdorf bleibt!

Diese Woche brachte eine Menge wichtige Nachrichten für unsere Stadt. Die wichtigste davon kam aus Dresden. In einem Gespräch im Wirtschaftsministerium, das nach einem Brief von mir an den Ministerpräsidenten zustande kam, konnten wir noch einmal unsere Vorstellungen zum Bau der B 180 in Erdmannsdorf/Kunnersdorf vortragen. Und wir hatten Erfolg. Statt der bisher geplanten 9,60 Strasse ohne Fußweg wird nun mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 und einem 1,60 Meter breiten Fußweg geplant. Damit haben wir einen Kompromiss erzielt, der für alle gut ist und der noch vor Wochen unerreichbar schien.
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Rathauskonzept könnte umgesetzt werden

Es ist eine der Diskussionen, die mich im Amt seit einem Jahr begleitet: Was wird aus dem Stadthaus, dessen Bau uns viel Kraft und Geld gekostet hat. Mein Konzeptvorschlag, der einen Umzug des Rathauses vorsieht und im bisherigen Rathaus ein kombiniertes Vereins- und Ärztehaus favorisiert, wurde nun von der Förderbank SAB für gut befunden und würde unterstützt. Damit wäre nun auch rechtlich der Weg frei, das neue Gebäude intensiv und als ersten aktiven Schritt der Wiederbelebung der Altstadt zu nutzen. Um meine Gedanken transparent zu machen, habe ich das Kurzkonzept hier als ePaper hinzugefügt. Nun muss der Rat in einer der kommenden Sitzungen entscheiden. Wir werden das Thema demnächst im Rat noch einmal zur Diskussion stellen, damit eine Entscheidung noch in diesem Jahr möglich wird.

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Waldbühne für alle? Klar! Aber mit Regeln.

KuP1110628rz nach meinem Urlaub ereilte mich dieses Bild. Eine Parodie unseres Hinweisschildes, das den Nutzern der Waldbühne erläutert, dass bestimmte Dinge dort eben nicht so einfach gehen. Um es klar zu sagen. Prima! Bringt Euch ein, sagt Eure Meinung. Wenn es dann auch noch ein wenig Witz hat, um so besser. Dennoch sollte man dabei die Fakten nicht gänzlich aus den Augen verlieren. Und deshalb möchte ich gern dabei behilflich sein.

Seit einiger Zeit sind wir dabei, mit knappem Geld das Areal wieder in einen Zustand zu versetzen, der als würdig zu bezeichnen wäre. Als erstes haben wir neue Lampen installiert, da sich die vorhergehenden in wundersamer Weise immer wieder in zersplittertes Glas verwandelt hatten. Nun sind diese aus Plastik in der Hoffnung, dass sie den offensichtlich stattfindenden Steinschlägen länger Widerstand leisten können. Im nächsten Schritt sollen ein neuer Belag aufgezogen und die Wege in Ordnung gebracht werden, damit dieser Park wieder wie ein solcher aussieht. Als wir die Lampen installierten, wurden hierfür neue Fundamente gesetzt. Diese wurden bereits in der Rohphase von Fahrradspuren überzogen so dass wir Sorge hatten, sie würden die Ankunft der Lampen nicht erleben. Alle weiteren fahrradbedingten Beanspruchungen kann man im übrigen auch heute besichtigen.

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Hallo Wähler? Tut, tut, tut…

Das Wahlergebnis in Sachsen ist einen Tag alt. Das Wichtige zuerst: Die NPD ist draussen und das ist gut so, um es mit einem echten Wowereit zu sagen, der sich ja jetzt auch mit dem Draussensein auskennt. Alles andere ist nicht jene nun vielstimmig beklagte Katastrophe. Im Gegenteil. Es war erwartet. Es ist Fortsetzung der Abkehr von der Politik. Weil diese nichtmehr versteht und nichtmehr verstanden wird. Es ist, als ob ein Taubstummer einem Blinden gestikulierend beibringen wollte, dass man mal reden sollte. Der Kanal ist gestört.

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