Stadthaus, Rathaus oder was?

Wir haben etwas zu entscheiden. Es geht um die Frage, was wir mit dem gerade sanierten Stadthaus (alte Schule) in Augustusburg anstellen werden. Mit dem Stadt- und auch mit dem Ortschaftsrat diskutiere ich dies bereits seit einigen Wochen. Der Grund dafür ist einfach: Die bisher vorgesehene Nutzung als Vereinshaus mit eingebettetem Fremdenverkehrsamt und Standesamt ist aus verschiedenen Gründen aus meiner Sicht nicht durchführbar. Der Ortschaftsrat und Teile des Stadtrates sehen dies anders. Eine konkreten Gegenvorschlag aber gibt es derzeit nicht.  Nun werden wir auf Wunsch des Ortschaftsrates und auch des Stadtrates einen Tag der offenen Tür organisieren, um das Haus erst einmal sichtbar zu machen.

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Warum der Schrägaufzug gar nicht so schräg sondern eher wichtig ist

Leider muss ich meine Zeit auch damit verbringen, die öffentliche Berichterstattung zu kommentieren. Wie Sie der Freien Presse entnommen haben, ist auch ein weiteres, nennen wir es mal Endlosprojekt, wiederentdeckt worden. Wie Sie hier lesen durften, habe ich mich dazu öffentlich nicht geäußert, denn derzeit gibt es eigentlich noch nichts zu sagen und das ist einfach begründet. Momentan diskutieren wir noch andere Vorhaben und dieses ist einfach noch nicht auf der Tagesordnung. Schließlich kann man nur eines nach dem anderen erledigen. So ist das auch bei uns. Da nun aber das Thema gesetzt wurde, möchte ich an dieser Stelle den Fakten und nicht dem Hörensagen einen Weg bereiten.

Wie stellt sich also die derzeitige Projektsituation dar?

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Warum wir eine Fremdenverkehrsabgabe einführen müssen

Ich weiss: Ich habe derzeit nicht die besten Nachrichten zu verkünden. Aber so ist das nunmal wenn in einer Kommune beinahe 20 Jahre lang die wesentlichen Punkte immer der Harmony geopfert wurden. Nun gilt es Tacheles zu reden, was im übrigen nichts mit der einen oder anderen handelnden Person zu tun haben sollte, denn es geht ja um die Sache. Und die ist ebenso wichtig wie angespannt.

Wir haben in der vergangenen Woche einen Haushalt beschlossen. Dieser war Ergebnis einen langen Diskussionsprozesses. Es war schwer, ein Ziel zu erreichen und überhaupt nur möglich durch den Beschluss der Einführung der Kurtaxe und den ebenfalls erst kürzlich eingeführten Gebührenpflicht der Parkplätze. Das ist die Wahrheit. Dass wir nach langer Debatte den Haushalt mit den beinahe schon traditionellen zwei Stimmenthaltungen über die Bühne bekommen haben, ist zwar unverständlich aber verschmerzbar.  1.250 EUR zahlen wir in unsere Liquiditätsreserve ein. Bei einem Gesamtvolumen von über 6 Millionen EUR. Dies sollte jedem aufzeigen, wie knapp es zugeht.

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Wir haben einen Haushalt – Schwerpunkt Bildung und Tourismus

Liebe Leser. Gestern war ein entscheidender Tag. Nach langen und ausgiebigen Vorberatungen haben wir gestern im Rat den Haushalt 2014 beschlossen. Nun müssen wir noch die Bestätigung des Landratsamtes erhalten, dann kann es losgehen.

Die wichtigen Eckdaten sind schnell erklärt. Wir haben rund 95 TEUR rund um das Thema Marketing und Tourismus eingeplant. Mit dabei unter anderem 50 TEUR für Rad- und Wanderwegebau und Instandsetzung. Nach sieben Jahren, die die Flöhaer Nachbarn nun auf unsere Kofinanzierung für den Lückenschluss zwischen Erdmannsdorf und Flöha warten, wurde dies auch höchste Zeit. Der Rest der Mittel ist unsere Vorfinanzierung für das hier im Blog bereits angerissene Regionalprojekt, das sich gemeinsam mit den Nachbarkommunen um Pflege und Ausbau der Rad- und Wanderwege kümmern soll. Und auch die hiesige Infrastruktur wird bedacht. So haben wir auch für die Waldbühne einen Betrag geplant, um hier wieder eine ansehnliche Kulisse zu erhalten. Begonnen wird dies nun mit der Installation neuer Lampen, die das Areal künftig stromsparend in Szene setzen sollen.

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Sächsischer Verkehrsdialog: Das Blech wird elektrisch, bleibt aber heilig

Manchmal fährt man zu Kongressen, weil man sich einen gesicherten Blick in die Glaskugel erhofft. So geschehen gestern in Dresden. Ich wollte beim 3. sächsischen Verkehrsdialog hören, wie die Zukunft von Verkehrssystemen in Sachsen aussieht. Schließlich wissen wir alle, dass die Blechlawine mehr und mehr zunimmt. Was für uns zwei Dinge bedeutet: 1. Wir werden nie genügend Parkraum schaffen, um dies aufzunehmen zu können. 2. Eine solche, allwöchentliche Lawine führt den Grund ad absurdum, uns zu besuchen, denn ein staatlich anerkannter Erholungsort sollte sicher etwas anderes sein, als ein großer Parkplatz.

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Vom Radeln, Wandern und von eBikes – Eine Region macht es gemeinsam!

Ich habe es versprochen, also muss ich es auch halten. Hier nun ein neuer Blog, der nur für mich steht und keine Vermengungen mit dem nun wieder laufenden Wahlkampf mit sich bringt. Was gibt es also Neues? Nun, eine ganze Menge. Am Freitag hatte ich die Freude, mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden ein Treffen zum Thema Wander- und Radwege abzuhalten. Die Kollegen aus Zschopau, Leubsdorf, Flöha, Oederan, Eppendorf und deren Vertreter aus Chemnitz, Frankenberg und Niederwiesa waren meiner Einladung auf unser Schloss gefolgt (Großes Danke!), um über dieses wichtige und grundlegende Thema zu sprechen.

Wir alle waren uns schnell einig, dass wir künftig bei Pflege, Ausbau und Vermarktung der Rad- und Wanderwege besser zusammenarbeiten müssen. Schnell war klar, dass wir schnellstens eine gemeinsame Arbeitsgruppe gründen werden, die sich des Themas annimmt. Hier werden zunächst die Zustände der Hauptrouten erfasst um zu sehen, was zu tun ist. Danach werden wir priorisieren, was in welcher Reihenfolge getan werden kann und dann wird es losgehen. Zudem wollen wir neue Wege zusammenstellen und digital erfassen. Künftig soll es dann auf den Webseiten der Gemeinden ein Tool geben, dass diese Wege erlebbar macht. Hier kann man Höhenprofile, Schwierigkeitsgrade und Sehenswürdigkeiten an der Strecke vorab recherchieren.  Zudem wird man die Koordinaten dann für das Navi herunter zu laden. Zudem verfügt dieses Tool über eine App, die alle Funktionen auch mobil nutzbar macht.

Letzter Schritt soll die Schaffung eines eBike-Netzes werden. Hier wollen wir gemeinsam ein Vermietsystem für Fahrräder mit elektrischer Unterstützung anbieten, um Fahrradfahren auch jenen bei uns möglich zu machen, die nicht so ganz gut trainiert sind. Dies soll besonders Familien die Möglichkeit geben, unsere Gegend auch ohne das heilige Blech zu erkunden. Naturnah und mit ein bisschen Bewegung.

Wir alle wissen, dass dies eine wichtige und große Aufgabe ist. Aber wir alle wissen auch, dass wir dies angehen müssen, damit unseren Touristen künftig ein gutes und interessantes Angebot in der Region unterbreiten können. Finanziert werden diese Projekte aus der Kurtaxe und aus der Fremdenverkehrsabgabe. In diesem Jahr haben wir in unserem Haushalt bereits erste Mittel dafür eingestellt und gehen (so es der Stadtrat mit trägt) hier in Vorleistung. Ich finde es schön, dass nunmehr eine ganze Region an einem Strang ziehen wird. Gemeinsam werden wir diese Aufgabe meistern, denn nur gemeinsam macht es Sinn. Weil all diese Wege auch alle Gemarkungen betreffen. Und weil wir alle davon profitieren!